Datum07.01.2026 10:49
Quellewww.zeit.de
TLDRCDU-Spitzenkandidat Sven Schulze fordert mehr Rücksicht auf ostdeutsche Rentner vor der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstands. Er betont, dass die Rentenreform die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland berücksichtigen muss, da viele Rentner im Osten nur von der staatlichen Altersrente leben. Schulze spricht sich auch für eine flexible Erhöhung des Renteneintrittsalters und eine Arbeitspflicht für junge Bürgergeldempfänger aus. Die Klausurtagung findet ab Freitag in Mainz statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Politik“. Lesen Sie jetzt „Schulze fordert Rücksicht auf Ost‑Rentner“. CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze fordert vor der Klausur des CDU-Bundesvorstands mehr Rücksicht auf ostdeutsche Rentner bei der geplanten Rentenreform. "Wichtig ist mir, dass die Kommission die Unterschiede zwischen Ost und West beachtet", sagte der Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt dem "Stern". In Ostdeutschland lebten eine Vielzahl der Rentner allein von der staatlichen Altersrente. Im Westen hingegen hätten deutlich mehr Menschen Betriebsrenten und zudem länger privat vorgesorgt. "Eine Rentenreform darf den Osten nicht schlechter stellen." Der CDU-Bundesvorstand wird ab Freitag eine Klausurtagung in Mainz abhalten, bei der wichtige wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen werden sollen. Schulze, der als Spitzenkandidat der CDU in den Landtagswahlkampf in Sachsen-Anhalt geht, zeigte auch Sympathien für eine flexible Erhöhung des Renteneintrittsalters. Zugleich versprach Schulze im Falle seiner Wahl zum Ministerpräsidenten im September, sich für die Einführung einer Arbeitspflicht für junge, gesunde Bürgergeldempfänger einzusetzen. "Entweder, indem sie sich qualifizieren, sich aktiv eine Arbeit suchen – oder eben gemeinnützig arbeiten." © dpa-infocom, dpa:260107-930-508451/1