Datum07.01.2026 10:51
Quellewww.zeit.de
TLDREin 34-jähriger Syrer steht vor dem Landgericht Verden wegen des Mordes an seiner Ex-Partnerin, die er am 12. Mai 2025 auf einem Parkplatz in Nienburg erstochen haben soll. Der Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen, während die Staatsanwaltschaft von einer geplanten Tat ausgeht. Die 37-Jährige war eine fünffache Mutter und hatte zuvor bereits Drohungen des Angeklagten bei der Polizei gemeldet. Ein Urteil wird für Ende Februar 2025 erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Femizid in Niedersachsen“. Lesen Sie jetzt „Angeklagter schweigt zu Mord an seiner Ex-Partnerin“. Ein Mann soll seine Ex-Partnerin mit einem Messer erstochen haben und steht deshalb vor dem Landgericht Verden. Der 34-Jährige äußerte sich zu Prozessbeginn nicht zu der Tat. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten Mord vor. Laut Anklage soll der Syrer die Trennung von seiner Partnerin nicht verkraftet haben. Schon vor der Tat soll er der 37-Jährigen mehrfach mit dem Tod gedroht haben, sie zeigte ihn deshalb bei der Polizei an. Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass er seine Pläne am 12. Mai 2025 in die Tat umsetzte. Demnach soll der Angeklagte die fünffache Mutter auf einem Parkplatz in Nienburg an der Weser abgepasst haben. Vor den Augen ihres Sohnes und ihrer zehnjährigen Tochter soll er mehrfach auf sie eingestochen haben. Der heute 19 Jahre alte Sohn versuchte laut Anklage noch, den Angreifer zu stoppen - jedoch ohne Erfolg. Sie sackte zusammen und starb am Tatort. Der mutmaßliche Täter floh mit seinem Wagen, wenig später nahm ihn die Polizei fest. Ein Urteil könnte Ende Februar fallen. © dpa-infocom, dpa:260107-930-508468/1