Datum07.01.2026 10:44
Quellewww.zeit.de
TLDRJonas Meffert äußert sich überzeugt über den Verbleib des Hamburger SV in der Bundesliga und hebt die Stärken der Mannschaft hervor, insbesondere Abwehrchef Luka Vuskovic. Nach seinem Wechsel zurück zu Holstein Kiel, wo er bereits spielte, erklärt Meffert, dass der HSV eine besondere Bedeutung für die Stadt hat. Trotz vorangegangener Pläne, in Hamburg zu bleiben, suchte er eine Perspektive über die Saison hinaus, nachdem der Verein signalisiert hatte, nicht mehr langfristig mit ihm zu planen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Meffert vom Bundesliga-Verbleib des HSV überzeugt“. Jonas Meffert ist vom Verbleib des Hamburger SV in der Fußball-Bundesliga überzeugt. "Auf jeden Fall", sagte der bisherige HSV-Profi in einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" wenige Tage nach seiner Rückkehr zum Zweitligisten Holstein Kiel. Die Mannschaft habe in Abwehrchef Luka Vuskovic und Mittelfeldspieler Fabio Vieira zwei Spieler, die in die Champions League gehörten. Dazu noch Sambi Lokonga vom FC Arsenal. "Es wäre fast zu tief gestapelt, mit solchen Spielern nur den Klassenerhalt als Ziel zu haben. Insbesondere mit Vuskovic, der gehört eigentlich ganz woanders hin." Der 31-jährige Meffert war am Wochenende nach viereinhalb Jahren in Hamburg zurück nach Kiel gewechselt. Dort hatte der gebürtige Kölner bereits von 2018 bis 2021 gespielt. Für den HSV hatte er 146 Partien Pflichtspiele gemacht, so viele wie für keinen anderen Club in seiner Laufbahn. Im Mai vergangenen Jahres gelang ihm mit dem Traditionsclub der Aufstieg in die Bundesliga. Meffert hatte zunächst keinen Abschied in dieser Winterpause geplant, obwohl der defensive Mittelfeldspieler in der Hinrunde lediglich in vier Spielen 144 Minuten auf dem Feld stand. Dann habe sich aber Holstein Kiel gemeldet. "Es war schnell klar, dass Kiel mich unbedingt haben will", erzählte Meffert. Der mittlerweile aus privaten Gründen zurückgetretene HSV-Sportvorstand Stefan Kuntz habe ihm signalisiert, dass der Verein langfristig nicht mehr mit ihm plane. "Mir ging es vor allem um die Perspektive über den Sommer hinaus", meinte Meffert. Er betonte, dass der Hamburger SV etwas Besonderes ist. "Wenn man zum HSV wechselt, merkt man schnell, wie viel der Club den Menschen bedeutet", sagte Meffert. "Das ist schon extrem. Zu spüren, wie die ganze Stadt den Verein liebt, war schon sehr cool." © dpa-infocom, dpa:260107-930-508404/1