Datum07.01.2026 10:44
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn einem neuen Kochbeitrag von Sebastian Maas wird ein Rezept für selbstgemachte, proteinreiche Chips aus Hüttenkäse vorgestellt, das jedoch grandios scheitert. Die Idee war, gesunde Snacks zu schaffen, die ideal gegen Heißhunger sind. Trotz einfacher Zutaten und geringer Kosten war das Ergebnis enttäuschend und ergab weniger Portionen als erwartet. Maas teilt seine Erfahrungen und ermutigt Leser, ihre eigenen Tipps zur Verbesserung des Rezepts einzusenden.
InhaltAuch Kochkolumnisten scheitern hin und wieder, manchmal auch krachend direkt in der ersten Folge des jungen Jahres. Dabei war die Idee so vielversprechend – und diätfreundlich. Wer diese Kolumne regelmäßig liest, hat vielleicht schon mitbekommen, dass ich den Jahreswechsel eigentlich viel lieber im Frühling begehen würde. Ohne Glatteis, Minusgrade und die Schublade voller Weihnachtsschokolade fallen die guten Vorsätze mit der besseren Ernährung und mehr Bewegung viel leichter. Nur bin ich ja als Mitglied dieser Gesellschaft doch an einige Dinge gebunden, ob ich will oder nicht: gemeinsame Währung, Gesetze und eben auch den Kalender. Die Alternative wäre, sehr reich oder US-Präsident zu werden, beides passt nicht so richtig zu meiner Brand. Also feiere ich Neujahr wie alle um mich herum Anfang Januar – und muss damit leben, dass Dinge nicht so laufen, wie ich mir das wünsche. Übrigens auch in der Küche. Bafög oder Azubigehalt sind schon wieder fast aufgebraucht? Der Obstkorb beim unbezahlten Agenturpraktikum war geräubert? Und bitte nicht schon wieder Pizzatoast? Alles kein Problem: In dieser Kolumne zeigt SPIEGEL-Redakteur und Hobbykoch Sebastian Maas, wie man trotz Flaute auf dem Konto leckere und besondere Gerichte zaubern kann. Dabei gibt es nur zwei Regeln: Zum Start des Jahres wollte ich Ihnen ein "geniales" Fitnessrezept zeigen, das ich im Internet gefunden habe. "Ideal gegen Heißhungerattacken", "kalorienarm" und "proteinreich" sind nur einige der Beschreibungen, die man über selbstgemachte Chips aus Hüttenkäse hört. Super für alle, die zum Jahresbeginn wieder etwas fitter werden wollen. Musste ich ausprobieren! Es klang schon verlockend, aus nur drei bis vier Zutaten lecker-knusprige Snacks zu zaubern, die mir abends vor dem Fernseher ein wenig Appetitruhe verschaffen. Es wurde ein Desaster. Im Sinne der Ehrlichkeit teile ich das Rezept (und die Chronik meines Scheiterns) trotzdem mit Ihnen. Entweder machen Sie danach einen Bogen drumherum oder belehren mich eines Besseren, weil Sie den Fehler finden und mir erklären können, was ich falsch gemacht habe. Was kostet das: Ich wollte mindestens drei bis vier Portionen machen, die lägen dann jeweils etwa bei 1,20 Euro. Am Ende war die Menge aber viel kleiner. Wie lange dauert das: Vorbereitung nur ein paar Minuten, danach 30–40 Minuten Backzeit. Wahrscheinlich. Ich gebe mich geschlagen. Frohes Neues, vielleicht gibt es heute doch eine Tütensuppe. Suchen Sie noch mehr Rezepte, die wenig Geld kosten? Dann folgen Sie mir gern auf Instagram . Haben Sie einen heißen Tipp, warum dieses Kochprojekt gescheitert ist? Gern an kochenohnekohle@spiegel.de schreiben.