Brandanschlag: Wegner: Ab 11 Uhr wird Stromnetz hochgefahren

Datum07.01.2026 10:01

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Brandanschlag an einer Kabelbrücke in Berlin, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, wird das Stromnetz ab 11 Uhr schrittweise wieder hochgefahren. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) informierte, dass der Ausfall rund 100.000 Menschen und zahlreiche Haushalte sowie Unternehmen betroffen hatte. Die Großschadenslage wurde ausgerufen, um die Wiederherstellung zu beschleunigen. Wegner dankte den beteiligten Kräften und betonte die Notwendigkeit, Berlins Resilienzstruktur zu verbessern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandanschlag“. Lesen Sie jetzt „Wegner: Ab 11 Uhr wird Stromnetz hochgefahren“. Vier Tage nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten soll am Vormittag schrittweise wieder Strom fließen. "Wir fahren heute ab 11:00 Uhr das Stromnetz in den betroffenen Gebieten schrittweise wieder hoch", erklärte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU).  "Möglich wurde das auch, weil wir die Großschadenslage ausgerufen und damit die notwendigen Kräfte und Abläufe gebündelt haben", so Wegner weiter. "Es war richtig, parallel an zwei Standorten zu arbeiten – so konnten die Reparaturen schließlich am Anschlagsort erfolgreich abgeschlossen werden."  Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, waren am Samstagmorgen im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Nach Angaben Wegners waren insgesamt rund 100.000 Menschen von dem Blackout betroffen. Berlin hatte am Sonntag eine sogenannte Großschadenslage ausgerufen, unter anderem um schneller Hilfe vom Bund anfordern zu können.  "Ich danke allen Beteiligten für die schnelle und professionelle Lösung dieser Krise", erklärte Wegner. "Es ist mir persönlich wichtig, dass wir jetzt die Menschen beim Wiederhochfahren unterstützen, damit insbesondere Heizungsanlagen keinen Schaden nehmen." Darüber hinaus werde der Berliner Senat die notwendigen Schlüsse ziehen und die "Resilienzstruktur" Berlins weiter verbessern. © dpa-infocom, dpa:260107-930-508202/1