Datum07.01.2026 08:29
Quellewww.zeit.de
TLDRErstmals seit Jahrzehnten stagniert die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland und könnte in den kommenden Jahren sogar schrumpfen, so eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Von 1965 bis 2005 wuchs die Wohnfläche pro Person von 20 auf 49 Quadratmeter. Seit 2005 werden Neubauwohnungen jedoch kleiner, was auch in den Beständen spürbar wird. Bis 2050 könnte die durchschnittliche Größe auf etwa 88,5 Quadratmeter sinken.
InhaltErstmals seit Jahrzehnten ist die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland nicht gewachsen. Die Wohnfläche werde sogar schrumpfen, sagen Ökonomen voraus. Nach Jahrzehnten kontinuierlich wachsender Wohnflächen deutet sich einer Studie zufolge eine Trendwende an. Erstmals seit Beginn der Erhebungen stagniere die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland und dürfte in den kommenden Jahren sogar schrumpfen, heißt es in einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Allein seit 1965 habe sich die durchschnittliche Wohnungsgröße von 69 auf 94 Quadratmeter erhöht und damit um mehr als ein Drittel. Parallel dazu habe sich die Wohnfläche pro Person von knapp 20 auf gut 49 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Doch seit etwa 2005 werden Neubauwohnungen wieder kleiner, fanden die Berliner Forscherinnen und Forscher heraus. Das mache sich nach und nach auch im Bestand bemerkbar. Bis 2050 dürfte die durchschnittliche Wohnung etwa sechs Quadratmeter kleiner sein als heute und bei etwa 88,5 Quadratmetern liegen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.