Datum07.01.2026 08:26
Quellewww.zeit.de
TLDRDeutschland hat 2022 mit dem Verkauf von CO₂-Verschmutzungsrechten Einnahmen von 21,4 Milliarden Euro erzielt, ein Anstieg von fast 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Mittel fließen in den Klima- und Transformationsfonds, um die Energiewende zu finanzierten, darunter Maßnahmen wie energetische Gebäudesanierung und den Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Die Bepreisung von Treibhausgasen dient als Anreiz für Unternehmen, den Einsatz fossiler Brennstoffe zu reduzieren.
InhaltDeutschland hat im vergangenen Jahr 21,4 Milliarden Euro mit dem Verkauf von Verschmutzungsrechten eingenommen. Das Geld soll unter anderem die Energiewende finanzieren. Deutschland hat im vergangenen Jahr einen Rekord bei den Einnahmen durch den Verkauf von CO₂-Verschmutzungsrechten erzielt. Der Emissionshandel habe 21,4 Milliarden Euro eingebracht, teilte die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) mit. Gegenüber dem Vorjahr ist es ein Anstieg um 2,9 Milliarden Euro oder fast 16 Prozent. Das Geld fließt in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem Maßnahmen für den Klimaschutz und die Energiewende finanziert werden. So wird es beispielsweise für die energetische Gebäudesanierung, den Aufbau CO₂-neutraler Industrien und das Ladenetz für Elektroautos ausgegeben. Die Bepreisung von Treibhausgasen soll der Wirtschaft einen Anreiz geben, weniger fossile Brennstoffe zu verwenden. Pro Tonne ausgestoßenem CO₂ muss ein Zertifikat bei der DEHSt erworben werden. Bedeutende Verbraucher wie Kraftwerke, große Industrieanlagen sowie Unternehmen im innereuropäischen Luft- und im Seeverkehr benötigen eine europäische Berechtigung. Diese kostete im vergangenen Jahr im Schnitt knapp 74 Euro pro Tonne CO₂, fast neun Euro mehr als im Vorjahr. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.