Schusswaffen-Gewalt: Angriff an Brown-Universität war laut Ministerium seit Jahren geplant

Datum07.01.2026 06:51

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Schusswaffenangriff an der Brown-Universität im Dezember 2022, bei dem zwei Menschen starben und neun verletzt wurden, war laut dem Justizministerium jahrelang geplant. Der 48-jährige portugiesische Täter hinterließ Videos, in denen er die Tat gestand, jedoch kein Motiv nannte. Zwei Tage nach dem Angriff erschoss er einen ehemaligen Professor aus Portugal. Der Täter war früher Physik-Student an der Universität und wurde später leblos in einem Lagerhaus aufgefunden, wo er Videos aufnahm, in denen er seine Taten nicht bedauerte.

InhaltIm Dezember hatte es tödliche Schüsse an der Brown-Universität in den USA gegeben. Das Justizministerium hat nun mehr Informationen zur Tat und zum Täter veröffentlicht. Nach den tödlichen Schüssen an der Brown-Universität im US-Bundesstaat Rhode Island im Dezember hat das Justizministerium weitere Details zu dem mutmaßlichen Täter offengelegt. Der 48 Jahre alte Portugiese habe den Angriff offenbar jahrelang geplant und Videos hinterlassen, in denen er die Tat gestand, aber kein Motiv nannte, teilte das Ministerium mit. Bei dem Schusswaffenangriff an der renommierten Universität waren am 13. Dezember zwei Menschen getötet und neun verletzt worden. Zwei Tage später erschoss der mutmaßliche Täter zudem einen Professor des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in dessen Haus im Bostoner Vorort Brookline. Der Spezialist für Kernfusion war nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein Landsmann des Tatverdächtigen und hatte Jahrzehnte zuvor mit dem mutmaßlichen Täter einen Kurs an einer portugiesischen Universität besucht. Nach Angaben von Universitätspräsidentin Christina Paxson war der Tatverdächtige von Herbst 2000 bis zum Frühjahr 2001 an der Brown-Universität im Fach Physik eingeschrieben, hatte aber keine Verbindungen mehr zu der Elite-Universität. Wenige Tage nach den Angriffen fand die Polizei die Leiche des 48 Jahre alten früheren Studenten der Universität in einem Lager. Beamte des Justizministeriums sagten, dass das FBI bei der Durchsuchung des Lagerhauses ein Aufnahmegerät sicherstellte, das eine Reihe von Kurzvideos enthielt, die er nach den Schüssen aufgenommen hatte. In den Aufzeichnungen sagte der Schütze auf Portugiesisch, er wolle sich nicht für die Tat entschuldigen. Er betonte, dass er nicht psychisch krank sei. Er sagte weiter, er wolle nicht berühmt werden und dass das Video kein Manifest darstelle.