Datum07.01.2026 06:08
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Artikel thematisiert den Stromausfall in Berlin, der auf die linksextreme "Vulkangruppe" zurückgeführt wird. Diese Gruppe, die seit 2011 aktiv ist, sieht sich als Gegner der fossilen Energiewirtschaft. Der Ausfall betraf 45.000 Haushalte und führte zu erheblichen Schwierigkeiten in der Winterkälte. Zusätzlich wird Trumps Plan erläutert, US-Ölfirmen in Venezuela investieren zu lassen, wo große Erdölvorkommen lagern, jedoch die Infrastruktur marode ist und Unternehmen zögern, Investitionen zu tätigen.
InhaltHinter dem Stromausfall in Berlin soll die "Vulkangruppe" stecken. Wer sind die Linksextremisten? Und: Trump will an Venezuelas Öl. Wieso US-Firmen noch zögern Der Stromausfall im Südwesten Berlins geht offenbar auf die linksextreme Vulkangruppe zurück. Das geht aus einem Bekennerschreiben der Gruppe hervor, das Behörden für glaubwürdig halten. Darin bezeichnet die Gruppe die Sabotage als Angriff auf die fossile Energiewirtschaft und die "imperiale Lebensweise" wohlhabender Gesellschaften. Unter dem Namen organisieren sich seit 2011 vermutlich mehrere lose organisierte Gruppen immer wieder zu Anschlägen in der Region Berlin-Brandenburg. Zuletzt hatte die Gruppe 2024 die Stromversorgung der Tesla-Fabrik in Grünheide sabotiert. Etwa 45.000 Haushalte waren am Samstag von dem Stromausfall im Berliner Südwesten betroffen und hatten bei winterlichen Temperaturen weder Strom noch Heizung. Auch am Dienstag waren noch rund 25.500 Haushalte betroffen. Wo die Vulkangruppe ideologisch steht, weiß ZEIT-Redakteur Philip-Johann Moser. US-Präsident Donald Trump will, dass US-Ölfirmen massiv in Venezuela investieren. "Wir werden unsere sehr großen US-Ölfirmen reingehen lassen, sie werden Milliarden Dollar investieren, die Infrastruktur reparieren und anfangen, Geld zu verdienen", sagte er bei einer Pressekonferenz nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro. Etwa 48 Milliarden Tonnen Erdöl lagern in den Böden des Landes, es sind die größten Vorkommen der Welt. Nach der Verstaatlichung der Ölproduktion 2007 ist die Fördermenge jedoch eingebrochen. Außerdem gilt die Infrastruktur als marode, auf dem internationalen Ölmarkt spielt Venezuela nur noch eine Nebenrolle. Trotz Trumps großen Plänen sind die Ölfirmen zurzeit noch zurückhaltend. Lohnen sich Investitionen in das Land überhaupt? Und wieso schlagen die Ölproduzenten noch nicht zu? Diese und weitere Fragen beantwortet Christian Endt, stellvertretender Leiter des Datenressorts der ZEIT. Und sonst so? Schamanen haben den Sturz Maduros vorausgesagt Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.