Datum07.01.2026 03:38
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem vermutlich durch Brandstiftung verursachten Feuer an einer Grundschule in Haan wird vorerst kein Unterricht stattfinden. Bis Freitag erfolgt Distanzunterricht, und eine Notbetreuung wird in der Mensa angeboten. Die Sicherheit der Schulräume ist prioritär, daher werden Wischproben durchgeführt. Ab Montag sollen die 216 Grundschüler in einem Gymnasium unterrichtet werden, inklusive Transferbusse für schwierige Anreisen. Die Polizei untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und einem vorhergehenden Einbruch sowie Vandalismus an einer Gesamtschule in Haan.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandstiftung vermutet“. Lesen Sie jetzt „Nach Brand vorerst kein Unterricht in Grundschule in Haan“. Nach dem vermutlich durch Brandstiftung entstandenen Feuer in einer Grundschule in Haan bei Düsseldorf kann dort vorläufig nicht unterrichtet werden. Nach dem Ende der Weihnachtsferien werde bis einschließlich Freitag Distanzunterricht stattfinden, teilte die Stadt mit. Den Eltern werde eine Notbetreuung der Kinder in der Mensa angeboten. Oberste Priorität nach dem Brand habe die Sicherheit und Unbedenklichkeit der Räume für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Schulpersonal. Aus diesem Grund seien am Dienstag sogenannte Wischproben in allen Räumen genommen worden. Die Auswertung werde bis zu 14 Tage dauern. Als Überbrückungslösung ist nach den Angaben der Stadt geplant, die 216 Grundschüler ab kommenden Montag in einem städtischen Gymnasium zu unterrichten. Die acht Klassen könnten dort auf einer Etage untergebracht werden. Für Kinder, deren Eltern sie nicht selbst zum Gymnasium bringen könnten, stelle die Stadt ab Montag Transferbusse zum Gymnasium bereit. Bei dem Brand in der Grundschule in der Nacht zum Sonntag geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Ein Büro brannte laut Polizei vollständig aus, zwei angrenzende Räume wurden leicht beschädigt. Feuerwehrleute brachten den Brand schnell unter Kontrolle, wie die Polizei weiter mitteilte. Die Polizei prüft bei ihren Ermittlungen einen möglichen Zusammenhang zwischen der mutmaßlichen Brandstiftung an der Grundschule sowie dem Einbruch und dem Vandalismus an einer Gesamtschule in Haan wenige Tage zuvor. Dort hatten Reinigungskräfte am Montag vergangener Woche den Einbruch ins Hauptgebäude bemerkt. Die Täter verwüsteten zahlreiche Räume, Sanitäranlagen und das Schülercafé, wie die Polizei auflistete. Sie setzten außerdem weite Teile des Hauptgebäudes unter Wasser. An der Gesamtschule seien die Aufräumarbeiten so weit abgeschlossen, dass der Schulbetrieb nach dem Ferienende voraussichtlich am Mittwoch aufgenommen werden könne, hatte die Stadt am Montag erklärt. © dpa-infocom, dpa:260107-930-507112/1