Sturmtief soll Deutschland in der Nacht zum Freitag treffen

Datum06.01.2026 16:52

Quellewww.spiegel.de

TLDREin Sturmtief wird ab Donnerstag über Deutschland ziehen, was kältere Temperaturen und Niederschläge mit sich bringt. Laut dem Deutschen Wetterdienst bleibt der Winter präsent, mit Frost und.tagsüber Schneefall. Ab Donnerstag wird ein intensiverer Schneefall erwartet, der im Norden in gefrierenden Regen umschlägt. Höchsttemperaturen von 5 bis 9 Grad sind im Süden und Südwesten möglich, jedoch wird Glatteisbildung erwartet. Meteorologe Tobias Reinartz warnt vor stürmischem Wind und möglichen Unwägbarkeiten in der Wetterentwicklung.

InhaltEs bleibt weiter kalt in Deutschland – und zwar richtig. Spannend wird es laut Deutschem Wetterdienst ab Donnerstag. Über dem Atlantik formiert sich ein Tief, das auch über Teile der Bundesrepublik hinwegfegen soll. Die wichtigste Nachricht vorab: Der Winter hat Deutschland weiter fest im Griff. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sinkt die Temperatur in der Nacht zum Mittwoch – mit Ausnahme des Nordwestens – erneut deutlich unter 0 Grad. Der DWD spricht in diesem Fall von "mäßigem Frost". "Im Süden und in den ostdeutschen Mittelgebirgen muss man sich erneut auf strengen Frost, also Tiefstwerte deutlich unter minus 10 Grad einstellen", sagte DWD-Meteorologe Tobias Reinartz. Tagsüber kann es am Mittwoch dann auch im Nordwesten und Westen schneien. Der Schneefall breitet sich in der Nacht zum Donnerstag in abgeschwächter Form auf weite Teile des Landes aus. "Richtig spannend wird es aber ab Donnerstag", sagte Reinartz. Über dem Atlantik formiert sich ein Tief, das sich zu einem Sturmtief verstärkt. Während es sich Donnerstag früh noch westlich von Irland befindet, soll es Freitag früh bereits über den Niederlanden liegen. Anschließend zieht es nach aktuellem Stand über die nördliche Mitte Deutschlands ostwärts hinweg. "Damit verbunden ist ab der Nacht zum Freitag ein in Böen stürmischer Wind", so der Meteorologe. Das gilt sowohl auf der Südseite des Tiefs – in der Mitte und im Süden Deutschlands – als auch an den Küsten. "Außerdem greifen bereits im Laufe des Donnerstags teils kräftige Niederschläge auf den Südwesten und Westen über", sagte der Meteorologe. "Während im Norden nach aktuellem Stand dabei durchweg Schnee fällt, geht ansonsten der anfängliche Schneefall zunehmend in zum Teil gefrierenden Regen mit Glatteisbildung über." Bei erwarteten Höchstwerten am Freitag von 5 bis 9 Grad im Süden und Südwesten ist im Bergland mit Tauwetter zu rechnen. "Natürlich gibt es noch einige Unsicherheiten bei der genauen Entwicklung, es sieht aber definitiv so aus, als ob da etwas im Busch steckt", sagte Reinartz.