Datum06.01.2026 16:03
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Bautzen kämpft die Feuerwehr gegen einen Schwelbrand im Spänesilo eines Holzbetriebs. Der Brand wird mit Stickstoff bekämpft, um den Sauerstoff zu verdrängen. Das Technische Hilfswerk führt eine Kernlochbohrung durch, um die Stickstoffmenge einzubringen. Rauch und Hitzeentwicklung wurden festgestellt, und das Silo wurde von umliegenden Gebäuden isoliert. Die Dauer des Einsatzes ist unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Notfälle“. Lesen Sie jetzt „Schwelbrand in Silo von Holzbetrieb in Bautzen“. Wegen eines Schwelbrandes in einem Holzbetrieb in Bautzen ist die Feuerwehr seit dem Morgen im Einsatz. Der Brand im Spänesilo des Betriebs soll mit Hilfe von Stickstoff bekämpft werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Das Technische Hilfswerk führt dazu eine Kernlochbohrung an dem Silo durch. Durch das Loch wird dann eine größere Menge Stickstoff eingebracht, um den Sauerstoff zu verdrängen und den Schwelbrand kontrolliert zu ersticken. Wie lange der Einsatz dauert, ist den Angaben nach nicht absehbar. Über dem Spänesilo im Ortsteil Teichnitz hatte sich Rauch am Morgen gebildet. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten zudem eine Hitzeentwicklung im Inneren fest und untersuchten daraufhin den Silokopf mithilfe einer Drehleiter. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurde das Silo vorsorglich von der angrenzenden Gebäudeinfrastruktur getrennt. © dpa-infocom, dpa:260106-930-505739/1