Datum06.01.2026 16:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Architekturbüro QWERTZ aus Berlin wurde als Generalplaner für die Sanierung des Deutschen Nationaltheaters (DNT) in Weimar ausgewählt, nach rechtlichen Auseinandersetzungen um den Planungswettbewerb. Die Auftragsvergabe muss jedoch im Februar noch genehmigt werden. QWERTZ setzte sich durch, indem es mehrere Lösungsvorschläge zur Verbesserung seiner Entwürfe einbrachte. Das Projekt hat bereits einen Zeitverzug von 14 Monaten und soll nach Vertragsunterzeichnung im Februar beginnen. Konkrete Details der Planung sind noch ausstehend.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kultur“. Lesen Sie jetzt „Nach Querelen: Generalplaner für DNT-Sanierung steht fest“. Der Generalplaner für die Sanierung des Deutschen Nationaltheaters (DNT) in Weimar steht nach rechtlichen Auseinandersetzungen nun fest. Den Zuschlag erhielt das in Berlin ansässige Architekturbüro QWERTZ, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Allerdings müsse die Auftragsvergabe im Februar noch vom Finanz- und Immobilienausschuss bestätigt werden. Die Entscheidung sei unter anderem deshalb für das Architekturbüro gefallen, weil es mehrere Varianten anbot, um Kritikpunkte der Wettbewerbsjury am Entwurf auszuräumen. Durchgesetzt habe sich das Büro gegen die anderen beiden Mitbewerber, die im ursprünglichen Planungswettbewerb 2024 ebenfalls den dritten Platz belegt hatten. Die Planung soll direkt nach der Unterzeichnung des Vertrags im Februar beginnen. Das Thüringer Oberlandesgericht hatte im November 2025 den rechtmäßigen Verlauf des Wettbewerbs bestätigt, nachdem dieser zuvor juristisch angefochten worden war. Bereits im Dezember hatte ein innerhalb der Stadtverwaltung für die Öffentlichkeitsarbeit zur DNT-Sanierung verantwortliche Sprecher mitgeteilt, dass das Projekt mittlerweile einen Verzug von rund 14 Monaten zum ursprünglich angedachten Zeitplan habe. Dieser Verzug werde "weder terminlich noch finanziell ohne Weiteres zu kompensieren" sein. Konkrete Details dazu würden aber wohl erst zum Planungsstart vorliegen. © dpa-infocom, dpa:260106-930-505727/1