US-Republikaner: Mike Johnson wirft Demonstranten "Marxismus und Sozialismus" vor

Datum19.10.2025 22:28

Quellewww.zeit.de

TLDRMike Johnson, der republikanische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, kritisierte die "No Kings"-Massenproteste gegen Donald Trump als Angriff auf das US-Wertesystem, das er mit "Marxismus und Sozialismus" in Verbindung bringt. Trotz seiner Angriffe erkannte er an, dass die Demonstranten größtenteils gewaltfrei ihr Recht auf Meinungsfreiheit ausgeübt hätten. Die Proteste, die landesweit stattfanden und viele friedliche Teilnehmer hatten, thematisierten das Motto, dass Trump kein König sei. In Städten wie New York und San Diego gab es keine Festnahmen.

InhaltDer Republikaner Johnson sieht in den "No Kings"-Massenprotesten einen Angriff auf das Wertesystem der USA. Zugleich erkannte er die Gewaltfreiheit der Demonstranten an. Einen Tag nach den Massenprotesten gegen US-Präsident Donald Trump hat der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses den Demonstranten einen Angriff auf das US-amerikanische Wertesystem vorgeworfen. Mike Johnson sprach beim Sender ABC News von "Marxismus und Sozialismus" und warnte vor einer "gefährlichen Ideologie".   Zugleich erkannte er an, dass die Demonstrierenden "offenbar gewaltfrei" ihr Recht auf Meinungsfreiheit ausgeübt hätten, was er als Jurist verteidige. In diesem Kontext sagte er zudem hinsichtlich des Mottos, die Proteste hätte es gar nicht geben können, wäre Trump tatsächlich ein König. Am Samstag waren in den USA landesweit Millionen unter dem Motto "No Kings" auf die Straße gegangen. Die Proteste verliefen laut US-Medien in weiten Teilen friedlich. Etliche Teilnehmende waren bunt verkleidet, hatten ihre Kinder und Hunde mit dabei. Nur am Rande kam es vereinzelt zu Auseinandersetzungen. Laut der Polizeibehörden von New York und San Diego gab es bei Zehntausenden Demonstrierenden in den jeweiligen Städten keine Festnahmen.  Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.