Gerichtsverfahren: Klette-Prozess: Erste Aussagen zum Überfall in Osnabrück

Datum06.01.2026 15:02

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette wurden erstmals Details über einen Raubüberfall in Osnabrück am 2. Januar 2015 präsentiert. Zwei Frauen schilderten ihre Erlebnisse, während zwei maskierte Männer einen Supermarkt überfielen und 60.000 Euro erbeuteten. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass Klette sowie die ehemaligen RAF-Mitglieder Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub an dem Überfall beteiligt waren. Die damalige Kassenleiterin berichtete von ihrer Angst während der Tat.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gerichtsverfahren“. Lesen Sie jetzt „Klette-Prozess: Erste Aussagen zum Überfall in Osnabrück“. Im Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Daniela Klette ist erstmals über den Raubüberfall vom 2. Januar 2015 in Osnabrück gesprochen worden. Vor dem Landgericht Verden schilderten zwei Frauen ihre Erinnerungen an die Tat. Damals überfielen zwei Männer einen Supermarkt und erbeuteten aus dem Kassenbüro rund 60.000 Euro. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich bei den Tätern um Klettes Komplizen, die ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub handelt und auch Klette an dem Überfall beteiligt war.  Ihr sei sofort klar gewesen, dass es ein Überfall ist, berichtete die damalige Kassenleiterin des Supermarktes, die zum Zeitpunkt des Überfalls hochschwanger war. "Ich hatte sehr viel Angst." Mit klaren Worten berichtete die 42-Jährige, wie sie einer Kollegin die Tür öffnete und diese plötzlich von zwei maskierten Männern ins Kassenbüro geschubst wurde. "Ich habe das gemacht, was sie verlangt haben", sagte sie. Auf Aufforderung der Täter hin habe sie das Geld aus dem Tresor geholt. © dpa-infocom, dpa:260106-930-505216/1