Winter: Was sind Frost- und Eistage?

Datum06.01.2026 12:07

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Artikel behandelt das Thema Frost- und Eistage im Winter in Hessen. Ein Frosttag liegt vor, wenn die tiefste Temperatur unter 0 Grad Celsius fällt, während ein Eistag definiert ist, wenn die Höchsttemperatur ebenfalls unter dem Gefrierpunkt bleibt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) nutzt die Anzahl der Eistage als Indikator für die Härte des Winters, wobei beispielsweise der Winter 1969/70 mit 40 Eistagen als streng gilt, im Gegensatz zum milden Winter 1974/75 mit nur einem Eistag.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winter“. Lesen Sie jetzt „Was sind Frost- und Eistage?“. Zu Beginn des Jahres lädt das Wetter noch einmal zu winterlichen Aktivitäten in ganz Hessen ein. Aber bei Frost und Schnee und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt stellt sich auch die Frage: Ist dieser Winter ein harter Winter? Um diese Frage zu beantworten, kann ein Blick auf die Anzahl der Frost- und Eistage helfen.  Als Frosttag gilt ein Tag nach der Definition des Deutschen Wetterdienstes (DWD), wenn die niedrigste Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (0 Grad) liegt. Die Höchsttemperatur an diesem Tag spielt bei der Bestimmung eines Frosttages keine Rolle.  Für die Definition eines Eistages ist der Höchstwert der Lufttemperatur an diesem Tag jedoch entscheidend: Er muss unterhalb des Gefrierpunktes liegen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass an einem Eistag durchgehend Frost herrscht, da die Lufttemperatur konsequent unter 0 Grad liegt.  Insbesondere die Menge der Eistage ist für den DWD ein gutes Indiz dafür, wie hart ein Winter war. So hatte der milde Winter 1974/75 im Rhein-Main-Gebiet nur einen Eistag, während im strengen Winter 1969/70 40 Eistage registriert wurden. © dpa-infocom, dpa:260106-930-504089/1