Datum19.10.2025 17:52
Quellewww.spiegel.de
TLDRIm Bundesliga-Spiel erreichte der SC Freiburg ein 2:2-Remis gegen Eintracht Frankfurt, dank eines späten Freistoßtores von Vincenzo Grifo in der 87. Minute. Frankfurt, trotz zweier Tore von Jonathan Burkardt, verpasste den vierten Saisonsieg und bleibt auf Platz sieben. Freiburg bleibt ungeschlagen und hebt sich zudem durch die frühe Führung von Derry Scherhant hervor. Am Mittwoch spielt Frankfurt in der Champions League gegen den FC Liverpool. Im Sonntagsspiel unterlag der FC St. Pauli 0:3 gegen Hoffenheim.
InhaltMit einem sehenswerten Freistoß sicherte Vincenzo Grifo dem SC Freiburg ein Bundesliga-Remis gegen Frankfurt. Das wird auch den beiden besonderen Stadiongästen gefallen haben: Christian Streich und Joachim Löw. Trotz eines Doppelpacks von Nationalspieler Jonathan Burkardt hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga den vierten Saisonsieg verpasst. Nach einem späten Gegentor durch einen sehenswerten Freistoß von Vincenzo Grifo (87. Minute) kamen die Hessen beim SC Freiburg nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus und hatten am Ende sogar noch Glück. In der Tabelle liegen die Frankfurter, die zuletzt wildeste Ergebnisse – wie das 6:4 bei Borussia Mönchengladbach – abgeliefert hatten, auf Rang sieben. Am Mittwoch treffen sie in der Champions League auf Englands Meister FC Liverpool mit dem deutschen Offensivstar Florian Wirtz. Derry Scherhant traf vor 34.700 Zuschauern, darunter auch der frühere Freiburger Trainer Christian Streich sowie Ex-Nationaltrainer Joachim Löw, schon in der zweiten Minute zum 1:0 für die Badener. Dank Burkardt (18./38.) drehten die Gäste die Partie zwischenzeitlich – und zeigten damit eine gute Reaktion auf die Dämpfer gegen Atlético Madrid (1:5) und den FC Bayern München (0:3) vor der Länderspielpause. Dank Joker Grifo schlug Freiburg aber noch mal zurück und blieb auch im siebten Pflichtspiel in Serie ungeschlagen. SC-Coach Julian Schuster bot statt Routinier Grifo zunächst überraschend Youngster Scherhant auf der linken Seite auf – und der zahlte das Vertrauen bei seiner Startelf-Premiere im Freiburg-Trikot direkt zurück. Nach einem heftigen Fehlpass von Frankfurts Abwehrchef Robin Koch und einem Zuspiel von Johan Manzambi traf der 22-Jährige per Flachschuss zur frühen Führung. Es entwickelte sich eine unterhaltsame erste Halbzeit mit einigen Fehlern. So war auch das 1:1 durch Burkardt eher ein Zufallsprodukt. Über Umwege landete der Ball beim 25-Jährigen, der ihn dann allerdings technisch herausragend verarbeitete und platziert im rechten unteren Toreck unterbrachte. Sieben Minuten vor der Pause war Burkardt dann erneut zur Stelle. Nach Vorarbeit von Farès Chaïbi drückte der im Sommer vom FSV Mainz 05 gekommene Angreifer die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:2 über die Linie. Nach gut einer Stunde verstärkte Coach Schuster seine Offensive zudem mit dem Ex-Frankfurter Igor Matanovič. Doch wirklich gefährlich wurde es im und am Strafraum der Gäste nur selten. Die Eintracht machte nach vorn nicht mehr als nötig, unterband mit einem nun kontrollierten Auftritt zunächst aber auch eine Freiburger Schlussoffensive. Als alles schon auf einen Auswärtssieg hindeutete, traf der eingewechselte Grifo noch mit einem sehenswerten Freistoß zum 2:2. Im späteren Sonntagspiel verlor der FC St. Pauli 0:3 (0:0) vor heimischer Kulisse gegen Hoffenheim. Für die Hamburger war es die vierte Niederlage in Folge, dadurch fallen sie auf Platz 14 zurück. Hoffenheim ist Achter. Die große Bundesliga-Übersicht mit allen Ergebnissen und der Tabelle finden Sie hier.