Datum06.01.2026 10:28
Quellewww.zeit.de
TLDREin technischer Defekt, verursacht durch Materialschwäche, hat einen Brand im Saarbrücker Umspannwerk ausgelöst, der im September zu kurzzeitigen Stromausfällen für rund 20.000 Haushalte führte. Ein Anschlag wurde ausgeschlossen. Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar, jedoch wird das Umspannwerk nicht repariert, sondern durch einen Neubau ersetzt. Parallel gibt es in Berlin Stromausfälle aufgrund eines Brandanschlags auf eine Kabelbrücke, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannt hat.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandursache“. Lesen Sie jetzt „Defekt löste Feuer in Saarbrücker Umspannwerk aus“. Gut drei Monate nach einem Brand in einem Saarbrücker Umspannwerk mit größerem Stromausfall steht die Ursache fest. Das Feuer sei durch einen technischen Defekt ausgelöst worden, teilte die Sprecherin der Stadtwerke Saarbrücken mir. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet. Grund sei Materialschwäche gewesen: Diese habe einen Lichtbogen verursacht, der den Brand entfacht habe, sagte die Sprecherin weiter. Ein Anschlag könne ausgeschlossen werden. Wegen des Brandes waren Ende September rund 20.000 Haushalte zwischenzeitlich ein paar Stunden ohne Strom. "Durch Zuschaltungen konnte man das schnell beheben", sagte die Sprecherin. Die Schadenshöhe sei noch unklar. Das Umspannwerk werde aber nicht repariert. Es sei ein Neubau geplant. In Berlin sorgt im Südwesten der Stadt ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke weiterhin für größere Stromausfälle. Zuletzt waren noch mehr als 25.000 Haushalte ohne Strom. Zu dem Anschlag hat sich eine mutmaßlich linksextremistische Gruppierung bekannt. © dpa-infocom, dpa:260106-930-503581/1