Datum06.01.2026 08:45
Quellewww.zeit.de
TLDRThailand wirft Kambodscha einen Bruch der Waffenruhe vor, nachdem ein thailändischer Soldat durch Mörserbeschuss verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich zehn Tage nach Inkrafttreten der einvernehmlichen Waffenruhe. Kambodscha bestreitet absichtliches Feuer und spricht von einem "betriebsbedingten Fehler". Thailand fordert Mahnung zur Vorsicht und kündigt an, möglicherweise militärisch reagieren zu müssen, falls es zu weiteren Vorfällen kommt.
InhaltZehn Tage nach Inkrafttreten der Waffenrufe wirft Thailand Kambodscha vor, einen Soldaten verletzt zu haben. Kambodscha spricht von einem "betriebsbedingten Fehler". Zehn Tage nach der Einigung auf eine Waffenruhe hat die thailändische Armee den kambodschanischen Streitkräften einen Bruch der Vereinbarung vorgeworfen. Die thailändische Armee warf den kambodschanischen Streitkräften vor, mit Mörsern über die Grenze in die thailändische Provinz Ubon Ratchathani gefeuert zu haben. Dabei sei ein thailändischer Soldat verletzt worden. Die kambodschanische Armee teilte der thailändischen Seite mit, sie habe nicht die Absicht gehabt, auf thailändisches Territorium zu schießen. Der Vorfall sei auf einen "betriebsbedingten Fehler" zurückzuführen. Die thailändische Armee mahnte die kambodschanische Seite daraufhin zu Vorsicht und erklärte, bei einem weiteren Vorfall müsse sie womöglich zurückschlagen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.