Datum06.01.2026 05:00
Quellewww.zeit.de
TLDREine VDMA-Umfrage zeigt, dass Maschinenbauunternehmen junge Ingenieure mit Kenntnissen in Künstlicher Intelligenz (KI) suchen. 86 Prozent der befragten Firmen halten diese Fähigkeiten für wichtig, doch nur 23 Prozent sind mit der Hochschulausbildung in diesem Bereich zufrieden. Viele Unternehmen planen, ihre Ingenieurszahlen zu halten oder auszubauen, aber 71 Prozent berichten von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung. Der VDMA warnt, dass dies die Innovationskraft gefährdet, da größere Firmen zunehmend Forschung und Entwicklung ins Ausland verlagern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „VDMA-Umfrage“. Lesen Sie jetzt „Maschinenbauer wollen junge Ingenieure mit KI-Kompetenz“. Angehende Ingenieure können ihre Einstellungschancen mit Kenntnissen zur Künstlichen Intelligenz deutlich verbessern. Laut einer Umfrage des Maschinenbauverbandes VDMA halten 86 Prozent der Unternehmen entsprechende Kompetenzen für wichtig. Gleichzeitig sind die Unternehmen sehr skeptisch, wenn es um die Qualität der Ausbildung an den Hochschulen in diesem Punkt geht: Nur 23 Prozent halten die Vorbereitung des Nachwuchses zu KI für gut, während 49 Prozent der Meinung sind, dass die Ausbildung schlecht oder eher schlecht sei. Grundsätzlich bleibe der Maschinenbau ein attraktiver Arbeitgeber. Immerhin wollten 77 Prozent der kleineren Unternehmen mit bis zu 500 Beschäftigten die Zahl ihrer Ingenieure halten und 17 Prozent sogar ausbauen. Bei den größeren Firmen gehen nur 56 Prozent von einer stabilen Entwicklung aus, während 18 Prozent zusätzliche Ingenieure einstellen wollen. Eine ähnliche Tendenz ergibt sich bei den Fachkräften. Die rund 400 teilnehmende Unternehmen berichten weiterhin mit großer Mehrheit (71 Prozent) von Engpässen bei der Suche nach geeigneten Kandidaten. "Eine wesentliche Basis unserer Innovationskraft droht zu erodieren", kommentierte der Vize-Hauptgeschäftsführer des VDMA, Hartmut Rauen. Vor allem große Unternehmen planten den Ausbau von Forschung und Entwicklung zunehmend im Ausland. © dpa-infocom, dpa:260106-930-502819/1