Datum05.01.2026 20:44
Quellewww.zeit.de
TLDRGrönlands Ministerpräsident Jens Frederik Nielsen strebt eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA an, insbesondere nach US-Präsident Trumps Äußerungen zur Kontrolle Grönlands. Trotz Trumps Aussagen über eine mögliche Übernahme des autonom zu Dänemark gehörenden Gebiets glaubt Nielsen nicht an eine sofortige Annexion. Er betont, dass Grönland offen für geschäftliche Kooperationen mit Washington ist, sieht jedoch keine akute Bedrohung durch eine Übernahme. Trumps wiederholter Fokus auf Grönland wird im Kontext der geopolitischen Spannungen mit Russland und China gesehen.
InhaltNach dem US-Angriff auf Venezuela betonte Präsident Trump, auch Grönland kontrollieren zu wollen. Grönlands Premier Nielsen glaubt nicht an eine Übernahme über Nacht. Grönlands Premierminister Jens Frederik Nielsen hofft auf eine Verbesserung der Beziehungen zu den USA. Bei einer Pressekonferenz sagte Nielsen, dass Grönland offen für Geschäfte mit Washington sei. In Grönland sei man nicht an dem Punkt, an dem man glaube, dass eine Übernahme des Landes über Nacht stattfinden könnte. US-Präsident Donald Trump hatte aber schon kurz nach Beginn seiner zweiten Amtszeit angekündigt, die als autonomes Gebiet zu Dänemark gehörende Insel Grönland unter US-Kontrolle stellen zu wollen. Nach der Attacke auf Venezuela bekräftigte der US-Präsident dieses Ziel: "Wir brauchen Grönland, absolut", sagte er dem Magazin The Atlantic. Die Insel sei "umzingelt von russischen und chinesischen Schiffen" und wichtig für die Sicherheit der USA. Dieser Artikel wird aktualisiert.