Datum05.01.2026 20:02
Quellewww.zeit.de
TLDRNicolás Maduro, Venezuelas Staatschef, plädierte bei seiner ersten Anhörung vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig. Er weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, darunter "Drogenterrorismus", zurück und betrachtet sich weiterhin als legitimen Präsidenten. Maduro, der mit seiner Ehefrau Cilia Flores vor Gericht erschien, gab an, nicht über seine Rechte informiert worden zu sein. Der 63-Jährige trat in einer blauen Gefängnisuniform auf und verwendete Kopfhörer für die Übersetzung der Verhandlung.
InhaltBei einer ersten Anhörung vor einem New Yorker Gericht hat Venezuelas Staatschef Maduro seine Unschuld beteuert. Er bezeichnete sich weiter als Präsident seines Landes. Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Nicolás Maduro hat vor einem New Yorker Gericht auf nicht schuldig plädiert. Er wies die gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück. Er sei unschuldig und betrachte sich weiterhin als legitimer Staatschef seines Landes, sagte Maduro nach Angaben von US-Medien. Der 63-Jährige ist unter anderem wegen "Drogenterrorismus" angeklagt. Maduro wurde dem Gericht zusammen mit seiner ebenfalls beschuldigten Ehefrau Cilia Flores vorgeführt. Beide trugen Kopfhörer, um die englischsprachige Verhandlung mit spanischer Übersetzung zu verfolgen. Maduro, der in einer blauen Gefängnisuniform erschien, sagte bei dem Termin, er habe die Anklage noch nicht gelesen und sei auch nicht über seine Rechte informiert worden. "Ich kannte diese Rechte nicht", ließ er über einen Dolmetscher mitteilen. "Euer Ehren belehren mich jetzt darüber." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.