Tragisches Unglück: Riesiger Eiszapfen trifft Jungen - verletzt im Krankenhaus

Datum05.01.2026 17:51

Quellewww.zeit.de

TLDREin sechsjähriger Junge wurde am Arzmooser Wasserfall in Oberbayern von einem mannsgroßen Eiszapfen getroffen und schwer verletzt. Seine Familie war bei einem Ausflug in der Region, als der Eiszapfen aufgrund seines Eigengewichts abbrach. Die Eltern konnten ihn befreien und Erste Hilfe leisten. Der Junge wurde ins Unfallklinikum Murnau geflogen. Die Grenzpolizei warnte vor den Gefahren gefrorener Eisgebilde und betonte die Bedeutung der schnellen Erstversorgung. Ein Kriseninterventionsteam unterstützte die Familie.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tragisches Unglück“. Lesen Sie jetzt „Riesiger Eiszapfen trifft Jungen - verletzt im Krankenhaus“. Ein mannsgroßer herabstürzender Eiszapfen hat am Arzmooser Wasserfall in Oberbayern einen sechsjährigen Jungen getroffen und schwer verletzt. Der kleine Patient sei nach der Bergung und Erstversorgung ins Unfallklinikum Murnau geflogen worden, teilte die Grenzpolizeiinspektion Raubling mit. Mehrere Medien hatten darüber berichtet. Die Familie aus dem Raum Rosenheim war laut Mitteilung am Sonntag auf einem Ausflug zu dem bei Minusgraden zu einem spektakulären Eisgebilde gefrorenen Wasserfall bei der Gemeinde Flintsbach am Inn. Als sich das Kind in der Nähe des Eisvorhangs befand, brach der riesige Eiszapfen ab - wahrscheinlich aufgrund seines Eigengewichts. Er habe das Kind unmittelbar getroffen und zunächst unter sich begraben, hieß es. Die Eltern konnten den Sechsjährigen befreien und erstversorgen. An der folgenden Rettung waren rund 20 Bergwachtmitglieder, vier Notärzte sowie zwei Polizeibergführer beteiligt. Außerdem kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, in dem eigens ein Kindernotarzt mitflog. Ein Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreute die Eltern.  "Das Kind hatte großes Glück", betonten die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Raubling. Die gute und schnelle Erstversorgung habe Schlimmeres verhindert. Sie mahnten in der Umgebung von Wasserfällen zu großer Vorsicht. Bei den derzeitigen Witterungsverhältnissen sei die Festigkeit gefrorener Eisgebilde schwierig einzuschätzen. © dpa-infocom, dpa:260105-930-501966/1