Datum05.01.2026 17:21
Quellewww.zeit.de
TLDRMecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank reist mit einer Delegation der Universität Greifswald in die USA, um an der University of Texas Medical Branch Gespräche zu führen. Der Fokus liegt auf der Anwendung universitärer Forschungsergebnisse in der Wirtschaft, insbesondere im Bereich der Nierenforschung. Die Greifswalder Wissenschaftler streben an, transatlantische Kooperationen auszubauen und innovative Forschung in klinische Anwendungen zu überführen. Eine wichtige Entdeckung, die RNA-basierte Therapien für Nierenerkrankungen ermöglichen könnte, befindet sich in der Patentierung.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wirtschaftsminister in den USA“. Lesen Sie jetzt „Wirtschaftsminister mit Uni-Delegation in Texas“. Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Wolfgang Blank ist mit einer Delegation der Universität Greifswald in die USA gereist. An der University of Texas Medical Branch (UTMB) in der texanischen Stadt Galveston sind bis Freitag diverse Gespräche geplant, wie ein Sprecher des parteilosen Ministers in Schwerin mitteilte. Die Reisegruppe ist demnach am Sonntag aufgebrochen und wird am kommenden Samstag in MV zurückerwartet. Ein Fokus des Ministers liegt den Angaben zufolge darauf, wie universitäre Forschungsergebnisse in die Wirtschaft und dort zum Markterfolg gebracht werden können. Das sei ein wichtiges Anliegen von Blank, so sein Sprecher. Die UTMB ist nach eigener Darstellung ein bedeutendes Gesundheitswissenschaftszentrum. Laut dem Ministeriumssprecher ist sie sehr erfolgreich bei der Überführung von Forschung in gewinnbringende Produkte. Ziel der Greifswalder Wissenschaftler bei dieser Reise ist es, die transatlantische Zusammenarbeit in der Nierenforschung auszubauen, wie aus einer Mitteilung der Universität hervorgeht. Im Fokus stehe unter anderem die Überführung innovativer Forschung in die klinische Anwendung. "Eine neue Entdeckung aus Greifswald, die langfristig RNA-basierte Therapien bei Nierenerkrankungen ermöglichen könnte, befindet sich aktuell in der Patentierung." © dpa-infocom, dpa:260105-930-501843/1