Datum19.10.2025 18:43
Quellewww.spiegel.de
TLDRDie israelische Regierung hat die Hilfslieferungen in den Gazastreifen erneut gestoppt, nachdem mutmaßliche Angriffe auf israelische Soldaten stattfanden. Dies wird als Verletzung der Waffenruhe durch die Hamas bewertet, die jedoch jegliche Beteiligung an den Angriffen bestreitet. Vor den Vorfällen war eine Ausweitung der humanitären Hilfe auf 600 Lkw pro Tag vereinbart worden. Die Situation bleibt angespannt, während die Waffenruhe auf die Probe gestellt wird.
InhaltDie israelische Regierung unterbindet erneut die Einfuhr von Hilfsgütern in den Gazastreifen. Auslöser sind mutmaßliche Angriffe auf israelische Soldaten. Die Hamas bestreitet eine Beteiligung. Israel hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen die Lieferung humanitärer Hilfsgüter in den Gazastreifen wieder gestoppt. Grund sei eine "eklatante Verletzung" der Waffenruhe-Vereinbarungen durch die Terrororganisation Hamas, hieß es. Nach Angaben der Armee seien israelische Soldaten im Süden und Norden des Küstenstreifens angegriffen worden, unter anderem mit einer Panzerfaust. Die Vorfälle hätten sich östlich der sogenannten "gelben Linie" ereignet, hinter die israelische Truppen sich im Rahmen der Waffenruhe zurückgezogen hatten. Die Hamas dementiert die Vorwürfe und beteuert, sie stehe nicht hinter den Angriffen. Nach Inkrafttreten der Waffenruhe wurden die Einfuhr von Hilfsgütern als Teil der Vereinbarung ausgeweitet, mit einem Ziel von 600 Lkw am Tag. In Kürze mehr bei SPIEGEL.de