Frankfurts Offensivhoffnung: Eintracht-Neuzugang Ebnoutalib: Tränen beim Debüt?

Datum05.01.2026 16:03

Quellewww.zeit.de

TLDRYounes Ebnoutalib, der neueste Neuzugang von Eintracht Frankfurt, zeigt sich stolz und dankbar für die Möglichkeit, für seinen Heimatverein zu spielen. Der 22-Jährige, der von der SV Elversberg kam, fühlt sich bereit für die Bundesliga und rechnet mit emotionalen Momenten beim Debüt gegen Borussia Dortmund. Ebnoutalib hat einen langfristigen Vertrag bis 2031 unterschrieben, nachdem er zuvor in der Regionalliga spielte und eine schwierige Zeit in Italien erlebte. Er versucht, sich den hohen Erwartungen im Leistungssport anzupassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Frankfurts Offensivhoffnung“. Lesen Sie jetzt „Eintracht-Neuzugang Ebnoutalib: Tränen beim Debüt?“. Younes Ebnoutalib ist auch nach seinen ersten Trainingseinheiten in Frankfurt "einfach nur stolz und dankbar", dass er künftig für die Eintracht aufläuft. "Es ist mir eine Ehre, hier zu sein, für die eigene Stadt zu spielen. Ich versuche, alles reinzuhauen", sagte der von der SV Elversberg gekommene Zweitliga-Torjäger bei seiner ersten Pressekonferenz beim hessischen Bundesligisten.  Bei der Frage, ob er Chancen auf einen Startelf-Einsatz am Freitag gegen Borussia Dortmund sehe, wich Ebnoutalib aus, prophezeite aber für sein erstes Spiel im Adler-Trikot: "Ich glaube, da werden schon die Tränen fließen".  Die Eintracht hatte den in Frankfurt geborenen und aufgewachsenen 22-Jährigen mit einem Vertrag bis 2031 ausgestattet. Zuletzt wurde über eine Ablösesumme von rund acht Millionen Euro plus Bonuszahlungen spekuliert. Für ihn wurde damit ein "Kindheitstraum" wahr, wie Ebnoutalib schon mehrfach betont hatte. Er habe schon bei der Vertragsunterschrift vergangene Woche die Tränen zurückhalten müssen.  "Man merkt schon, dass es ein Sprung ist: im athletischen Bereich, die Spieler sind aggressiver, körperlich stärker", sagte Ebnoutalib über seine ersten Eindrücke auf dem Platz. "Ich versuche, mich anzupassen, einfach nur Gas zu geben. Die Erwartungen hier sind sehr, sehr hoch. Jeder der herkommt, weiß das auch."  Druck gehöre zum Leistungssport, damit müsse man umgehen können. Ob er schon erstligareif sei? "Man kann nie genug lernen, aber ich fühle mich schon bereit." Der Deutsch-Marokkaner spielte vor gut einem Jahr noch in der Regionalliga für den FC Gießen. Davor war er nach einer schwierigen Zeit beim AC Perugia ein halbes Jahr arbeitslos. An sein erstes Training in Italien erinnerte sich Ebnoutalib noch genau. "Da kam jemand auf mich zu und hat mich angeschrien, was ich hier mache. Ich hab's erstmals gar nicht verstanden, dann hat er mich reingeschickt. Ich war 18 Jahre alt, wusste nicht, was abgeht", erzählte er.  Er habe in der Kabine mit seinem damaligen Berater telefoniert. "Das war schon eine sehr, sehr komische Situation, da wollte ich direkt das Ganze abbrechen, habe dann trotzdem weiter gemacht." Der Angreifer wohnt jetzt in Frankfurt erst mal wieder bei seiner Familie: "Wir wollen zusammen umziehen noch, das ist in Planung." © dpa-infocom, dpa:260105-930-501423/1