Datum05.01.2026 15:54
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Ueckertalbrücke der A20 in Pasewalk wurden innerhalb von sechs Stunden 429 Fahrzeugführer festgestellt, die die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h überschritten. Das entspricht rund jedem sechsten Fahrer. 31 Personen drohen Bußgelder und Fahrverbote, darunter ein Fahrer mit 151 km/h, dem ein Bußgeld von 900 Euro und drei Monate Fahrverbot erwartet. Die Polizei warnt vor den Unfallrisiken durch überhöhte Geschwindigkeit, besonders bei schlechten Wetterbedingungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Zu schnell“. Lesen Sie jetzt „Kontrolle auf Autobahnbrücke - rund jeder Sechste zu schnell“. Auf der Ueckertalbrücke der A20 bei Pasewalk hat die Polizei binnen sechs Stunden 429 Mal zu schnell fahrende Fahrzeuge festgestellt. Insgesamt sei am Sonntag die Geschwindigkeit von 2.777 Fahrzeugen gemessen worden, teilte die Polizei mit. Damit war rund jeder Sechste der Fahrer und Fahrerinnen zu schnell unterwegs und hielt sich nicht an die geltende Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde. Es seien Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. 31 Fahrern droht demnach sogar ein Fahrverbot, ein Bußgeld von mindestens 400 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Den Höchstwert erreichte den Angaben zufolge ein Pkw-Fahrer, der mit rund 151 Kilometer pro Stunde unterwegs war. Ihm drohten drei Monate Fahrverbot, ein Bußgeld in Höhe von 900 Euro sowie zwei Punkte in Flensburg. Die Polizei appellierte nochmals an Autofahrer und -fahrerinnen, sich an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu halten. "Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den häufigsten Unfallursachen im Straßenverkehr. Insbesondere bei Glätte und Schnee stellt eine nicht angepasste Geschwindigkeit ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko dar." © dpa-infocom, dpa:260105-930-501350/1