Datum05.01.2026 15:34
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana in der Schweiz wurden alle verletzten Überlebenden identifiziert. Die Zahl der Betroffenen wurde auf 116 Personen korrigiert, von denen 83 in Kliniken behandelt werden. Der Brand, verursacht durch eine Partyfontäne, führte zu 40 Todesfällen, wobei die Identifizierung bereits abgeschlossen ist. Die meisten Opfer waren junge Menschen aus der Schweiz, Frankreich und Italien. Ein Trauertag wird am Freitag in der Schweiz abgehalten. Ermittlungen gegen die Barbetreiber wegen fahrlässiger Tötung laufen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Crans-Montana“. Lesen Sie jetzt „Alle Verletzten der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert“. Schweizer Behörden haben nun auch alle verletzten Überlebenden der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana identifiziert und die Zahl der Betroffenen leicht nach unten korrigiert. Es handle sich um 116 Personen, von denen 83 in Kliniken behandelt würden, teilte die Polizei des Kantons Wallis am Montag mit. Nach dem Feuer in einer Bar war ursprünglich von insgesamt 40 Toten und 119 Verletzten die Rede gewesen. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass drei Patienten irrtümlich mit dem Inferno in der Silvesternacht in Zusammenhang gebracht worden waren, hieß es von der Polizei. Bei den Verletzten handelt es sich unter anderem um 68 Menschen aus der Schweiz, 21 aus Frankreich, 10 aus Italien und 4 aus Serbien. Weder unter den Überlebenden noch unter den Todesopfern sind Deutsche. Die Identifizierung der Toten wurde bereits am Sonntag abgeschlossen. Mehr als die Hälfte waren Schweizer. Auch einige Personen aus den Nachbarländern Frankreich und Italien starben, sowie einzelne Menschen aus anderen europäischen Ländern. Die meisten Opfer waren junge Menschen, darunter viele Teenager. Am Freitag wird in der Schweiz ein Trauertag abgehalten. Das Inferno wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst, die Schaumstoff an der Decke in Brand setzte. Gegen die beiden Betreiber der Bar wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. © dpa-infocom, dpa:260105-930-501164/1