Datum05.01.2026 14:29
Quellewww.zeit.de
TLDRLinken-Chef Jan van Aken verurteilt den Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf das Berliner Stromnetz, der Tausende in Dunkelheit und Kälte zurückließ. Er betont, dass linke Politik solidarisch mit den Menschen sein sollte und kritisiert, dass ein Kabelbrand so viele vom Stromnetz abtrennen konnte. Van Aken äußert auch Unverständnis über die unzureichende Reaktion der Behörden, die nicht persönlich bei den betroffenen Haushalten nach Hilfe gefragt hätten. Der Anschlag führte am Samstagmorgen zu einem Stromausfall in 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stromausfall“. Lesen Sie jetzt „Linken-Chef verurteilt Anschlag auf Berliner Energienetz“. Linken-Chef Jan van Aken verurteilt den Anschlag von mutmaßlichen Linksextremisten auf das Berliner Stromnetz. "Diese Aktion ist total Panne, da ist sich die gesamte Linkspartei einig, dass das nicht richtig ist", sagte van Aken in Berlin. "Da sitzen jetzt Tausende Menschen allein im Dunkeln in ihren Wohnungen und frieren. Für mich ist linke Politik eine, die an der Seite der Menschen steht." Van Aken zeigte sich zugleich verwundert, dass ein Kabelbrand ausreiche, so viele Menschen von der Stromversorgung abzuschneiden. Der Katastrophenschutz sei zusammengespart worden. Zudem verstehe er nicht, dass die Behörden nicht an den Türen aller Betroffenen einmal geklopft hätten, um zu sehen, ob alles in Ordnung sei. Lautsprecheransagen der Polizei allein reichten nicht, sagte er. Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, waren am Samstagmorgen im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. Für die meisten von ihnen hält die Notlage an. © dpa-infocom, dpa:260105-930-500808/1