Stromausfall in Berlin: Bundeswehr hilft in Berlin bei Bewältigung des Stromausfalls

Datum05.01.2026 13:52

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Kabelbrand in Berlin, mutmaßlich verursacht durch Linksextremisten, sind weiterhin 30.000 Haushalte ohne Strom. Die Bundeswehr unterstützt bei der Logistik und dem Betrieb von Notstromaggregaten, während die Bundespolizei Hilfe leistet. Am Samstag waren temporär 45.000 Haushalte betroffen, die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung wird bis Donnerstag erwartet. Der öffentliche Nahverkehr stabilisiert sich schrittweise, und einige Supermärkte konnten dank Notstrom wieder öffnen.

InhaltDrei Tage nach dem Kabelbrand im Südwesten Berlins haben 30.000 Haushalte weiterhin keinen Strom. Die Hauptstadt erhält Unterstützung von der Bundeswehr. Berlin erhält bei der Bewältigung des Stromausfalls im Südwesten der Hauptstadt Hilfe von der Bundeswehr. "Sie unterstützt bei Logistik, Transport und Betrieb von Notstromaggregaten", teilte die Berliner Senatskanzlei auf der Plattform X mit. Ein entsprechendes Amtshilfeersuchen sei an die Bundeswehr gestellt worden. Weitere Unterstützung komme von der Bundespolizei, teilte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mit. Wegner hatte zuvor bereits angekündigt, dass er die "Kompetenzen der Bundeswehr mit einbeziehen" wolle und sich Unterstützung vom Bund erhoffe.  In Berlin hat ein mutmaßlicher Anschlag auf Kabel, zu dem sich Linksextremisten bekannt haben, am Samstagmorgen einen großflächigen Stromausfall verursacht. Zeitweise waren 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Betriebe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde betroffen. Eine vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung wird bis Donnerstag erwartet. Am dritten Tag nach dem Kabelbrand hatten 30.000 Haushalte weiterhin keinen Stromzugang. "Etwa ein Drittel der betroffenen Haushalte ist inzwischen wieder am Strom. Alles, was schnell wieder ans Netz genommen werden konnte, wurde schrittweise angeschlossen", teilte die Senatskanzlei mit. Auch der öffentliche Nahverkehr werde "schrittweise" stabilisiert, zahlreiche Supermärkte hätten dank Notstrom wieder öffnen können. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.