Begehrtes Metall: Haus umstellt - mutmaßliche Kupferdiebe beschäftigen Polizei

Datum05.01.2026 12:31

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Vorpommern ermittelt die Polizei gegen zwei mutmaßliche Kupferdiebe, die verdächtigt werden, Kupferkabel von einem Firmengelände gestohlen zu haben. Die 52 und 43 Jahre alten Männer wurden bei einer Polizeirazzia in einem Wohnhaus gestellt. Zudem wird ein weiterer Diebstahl von Kupferkabeln in Neubrandenburg untersucht, der einen Schaden von 20.000 Euro verursacht hat. Kupferdiebstähle haben in der Region zugenommen, oft mit dem Ziel, das Metall bei Schrotthändlern zu verkaufen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Begehrtes Metall“. Lesen Sie jetzt „Haus umstellt - mutmaßliche Kupferdiebe beschäftigen Polizei“. In Vorpommern halten mutmaßliche Kupferdiebe die Polizei auf Trab. Nach eigenen Angaben ermittelt die Polizei in Friedland (Vorpommern-Greifswald) wegen des Verdachts, dass zwei Männer Kupferkabel von einem Firmengelände gestohlen haben. Am Sonntagabend hätten Beamte ein Wohnhaus umstellt, in dem sie vermutet wurden. Die 52 und 43 Jahre alten Männer seien aufgetaucht und geflohen. Beamte seien ihnen nachgelaufen und hätten sie gestellt. Gegen beide werde wegen Verdachts des Diebstahls ermittelt. Dabei gehe es auch um die Frage, ob und wie viel Buntmetall gestohlen wurde. Außerdem sucht die Polizei Zeugen eines mutmaßlichen Diebstahls in Neubrandenburg. Demnach soll in den zurückliegenden Tagen zumindest ein unbekannter Täter Kupferkabel aus einem leerstehenden Gebäude im Markscheiderweg gestohlen haben. Es sei ein Sachschaden von 20.000 Euro entstanden. Der Wert des Diebesgutes wird mit ungefähr 30.000 Euro beziffert. Erst im Dezember hatten Unbekannte schätzungsweise etwa 90 Kilometer Kupferkabel von einem Solarenergiepark im Kreis Ludwigslust-Parchim gestohlen. Damals war von einem sechsstelligen Schaden die Rede. Im zurückliegenden Jahr hatten es Täter auch wiederholt auf die Kabel von Ladesäulen für E-Autos abgesehen. Sie schnitten die Kabel von Säulen etwa in Stralsund ab. Kupferdiebe wollen das Material mutmaßlich bei Metall- oder Schrotthändlern verkaufen und so zu Geld machen. © dpa-infocom, dpa:260105-930-499988/1