Datum05.01.2026 12:17
Quellewww.zeit.de
TLDRNestlé ruft vorsorglich bestimmte Säuglingsnahrungsprodukte der Marken "Beba" und "Alfamino" zurück, da möglicherweise das Toxin Cereulid in einer Zutat eines Zulieferers vorhanden sein könnte. Cereulid kann Symptome wie Erbrechen und Durchfall auslösen, jedoch sind bisher keine Erkrankungen bekannt. Eltern sollten betroffene Produkte nicht mehr verwenden und zur Rückgabe bringen, wobei der Kaufpreis ohne Kassenbon erstattet wird. Nestlé betont, die Sicherheit von Säuglingen habe höchste Priorität und bietet Unterstützung durch den Verbraucherservice an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verbraucher-Sicherheit“. Lesen Sie jetzt „Nestlé ruft bestimmte Babynahrung zurück“. Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ruft mehrere Säuglingsnahrungsprodukte vorsorglich zurück. Hintergrund ist laut Nestlé, dass in einer der Zutaten eines Zulieferers möglicherweise Cereulid vorhanden sein könnte. Cereulid ist ein Toxin, dass durch das Bakterium Bacillus cereus entstehen kann. Betroffen sind verschiedene Pulver und Flüssigkeiten in Dosen, Schachteln und Flaschen der Marken "Beba" und "Alfamino". In enger Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden würden bestimmte Chargen zurückgerufen, die in Deutschland verkauft worden seien, teilte der Konzern in Frankfurt mit. "Die Sicherheit und das Wohlbefinden von Säuglingen haben für uns absolute Priorität." Welche Auswirkungen sind möglich? "Cereulid kann innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden Erbrechen, Durchfall und ungewöhnliche Müdigkeit auslösen", erklärte ein Unternehmenssprecher. Zeige das Kind keine dieser Symptome, bestehe kein Grund zur Sorge hinsichtlich gesundheitlicher Auswirkungen. "Es ist uns wichtig zu betonen, dass bislang keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt worden sind", hieß es in einer Mitteilung. Und: "Eltern, die eines oder mehrere der betroffenen Produkte mit den entsprechenden Chargennummern/Mindesthaltbarkeitsdaten gekauft haben, werden gebeten, ihre Kinder hiermit nicht mehr zu füttern, sondern die Produkte dort zurückzugeben, wo diese gekauft wurden." Der Kaufpreis werde auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Sollten Eltern Bedenken hinsichtlich der Gesundheit ihres Kindes haben, wird ihnen geraten, mit einem Kinderarzt zu sprechen. "Wir verstehen, dass diese Nachricht bei Eltern Besorgnis auslösen kann", erklärte der Konzern. So wolle man klare und transparente Informationen sowie Unterstützung anbieten. Bei Fragen stehe der Nestlé Verbraucherservice zur Verfügung. Dieser sei unter der Telefonnummer +49 (0) 800 2344 944 erreichbar - montags bis samstags von 8.00 bis 20.00 Uhr sowie sonntags von 8.00 bis 18.00 Uhr. © dpa-infocom, dpa:260105-930-499907/1