Datum05.01.2026 11:06
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem mutmaßlichen Anschlagsplan auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern wurde ein Verdächtiger, einer von fünf Tatverdächtigen, am 27. Dezember aus dem Präventivgewahrsam entlassen. Das Ermittlungsverfahren dauert an, während die Männer, darunter ein Ägypter, ein Syrer und drei Marokkaner, als islamistische Bedrohung eingestuft werden. Vier Verdächtige befinden sich in Untersuchungshaft. Die Ermittler gehen davon aus, dass für den Anschlag ein Fahrzeug genutzt werden sollte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weihnachtsmarkt“. Lesen Sie jetzt „Mutmaßlicher Anschlagsplan: Verdächtiger auf freiem Fuß“. Nach den Festnahmen wegen eines mutmaßlichen Anschlagsplans auf einen Weihnachtsmarkt in Niederbayern ist ein Verdächtiger auf freiem Fuß. Der Präventivgewahrsam des Mannes habe am 27. Dezember geendet, der Mann sei entlassen worden, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Das Ermittlungsverfahren gegen den Mann dauere aber an. Weitere Angaben machte der Sprecher mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht. Der Mann ist einer von fünf Tatverdächtigen. Die Ermittler gehen von einem islamistischen Motiv aus, wie die Generalstaatsanwaltschaft Mitte Dezember mitteilte. Als Tatwaffe sollte ein Fahrzeug genutzt werden. Bei den Männern handelt es sich den Angaben nach um einen Ägypter, einen Syrer und drei Marokkaner. Sie hielten sich laut Innenministerium rechtmäßig in Deutschland auf. Vier Verdächtige waren nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Anschlagsplans in Untersuchungshaft genommen worden. Der fünfte Beschuldigte kam bis zum Ende der Weihnachtszeit in Gewahrsam. In Bayern können Menschen nach einer richterlichen Entscheidung einen Monat lang festgehalten werden, um die Begehung einer Straftat zu verhindern. Dieser Zeitraum kann um höchstens einen weiteren Monat verlängert werden. © dpa-infocom, dpa:260105-930-499581/1