Datum05.01.2026 10:59
Quellewww.zeit.de
TLDRSchnee und eisige Temperaturen verursachen in mehreren europäischen Ländern Chaos. Am Flughafen Schiphol in Amsterdam wurden 450 Flüge gestrichen, und der Zugverkehr steht still. In Polen kommt es zu Verspätungen, während Tschechien Extremtemperaturen von minus 30,6 Grad verzeichnet. In Großbritannien schließen Hunderte Schulen wegen starkem Schneefall. Auch in Frankreich und auf dem Balkan werden Behinderungen gemeldet. Gleichzeitig gilt in Schweden eine Kältewarnung, während in Österreich Temperaturen bis minus 17 Grad erwartet werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Schnee und Eis sorgen für Chaos in europäischen Ländern“. Schnee, Regen und eisige Temperaturen sorgen in vielen europäischen Ländern für teils chaotische Verhältnisse. Am Großflughafen Schiphol in Amsterdam wurden rund 450 Flüge gestrichen, der Zugverkehr im Großraum der niederländischen Hauptstadt sowie in der Region Utrecht steht still. Auch in Polen kommt es zu zahlreichen Verspätungen im Bahnverkehr. In Tschechien wurde im Böhmerwald an der bayerischen Grenze eine Extremtemperatur von minus 30,6 Grad gemessen. Auf glatten Straßen kam es vor allem in den Mittelgebirgsregionen zu zahlreichen Unfällen. In Schottland wurden am Morgen Hunderte Schulen geschlossen, in vielen Teilen Großbritanniens gilt eine Unwetterwarnung wegen starken Schneefalls. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Menschen am Montag aus der Weihnachtspause in den Alltag starteten. Auch in Frankreich wurden örtliche Behinderungen gemeldet, auf dem Balkan schneit es vor allem in Rumänien und Bosnien stark. In den Karpatenregionen in Siebenbürgen sind mehrere Dörfer wegen zugeschneiter Zufahrten isoliert. In Schweden wurden am Flughafen Stockholm Flugausfälle gemeldet, für den Abend wurden neue Schneefälle vorhergesagt. In Österreich riefen die staatlichen Meteorologen eine Kältewarnung für den Westen des Landes aus. Am Dienstag könnten die Temperaturen auf bis zu minus 17 Grad fallen. Größere Schneefälle werden im deutschen Nachbarland aber nicht erwartet. © dpa-infocom, dpa:260105-930-499509/1