Stromausfall in Berlin: Hilfe aus Brandenburg für Betroffene des Stromausfalls

Datum04.01.2026 17:44

Quellewww.zeit.de

TLDREin umfangreicher Stromausfall im Südwesten Berlins betrifft Zehntausende, darunter 45.000 Haushalte und über 2.200 Unternehmen, nach einem Kabelbrand. Ein Gesundheitszentrum in Kleinmachnow, Brandenburg, bietet Hilfsangebote wie das Aufladen von Geräten und Duschen an. So wurden bereits 7.000 Haushalte wieder mit Strom versorgt, während ein Bekennerschreiben von mutmaßlichen Linksextremisten den Vorfall begleitet. Innensenatorin Iris Spranger bestätigt die Authentizität des Schreibens.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stromausfall in Berlin“. Lesen Sie jetzt „Hilfe aus Brandenburg für Betroffene des Stromausfalls“. Aus dem Nachbarland Brandenburg kommt ein Hilfsangebot für Betroffene des großen Stromausfalls im Südwesten Berlins. Ein Gesundheitszentrum in Kleinmachnow bietet offene Türen an. Wer betroffen sei, könne Telefone oder Powerbanks aufladen, Wasser trinken, sich duschen oder waschen, sagte der Geschäftsführer des Biothera Gesundheitszentrums, Lieven Glimpel. Das Zentrum, das Therapie, Yoga und Schwimmen anbietet, liege nahe dem betroffenen Gebiet des Stromausfalls. Zehntausende Menschen in Berlin sind nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ohne Strom und Heizung. Vom Stromausfall waren zunächst 45.000 Haushalte und mehr als 2.200 Unternehmen betroffen. Inzwischen wurden 7.000 Haushalte und 150 Gewerbekunden nach Angaben des Betreibers Stromnetz Berlin wieder angeschlossen. Bei den Behörden ging ein Bekennerschreiben mutmaßlicher Linksextremisten zum Stromausfall, das laut Innensenatorin Iris Spranger (SPD) authentisch ist. © dpa-infocom, dpa:260104-930-497807/1