Demonstration: Bayern demonstrieren gegen US-Angriff auf Venezuela

Datum04.01.2026 17:19

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Bayern demonstrierten mehrere Hundert Menschen in München und Nürnberg gegen den US-Angriff auf Venezuela, bei dem Präsident Nicolás Maduro und seine Frau gefangen genommen wurden. In München versammelten sich etwa 400 Teilnehmer, während in Nürnberg rund 120 Menschen protestierten. Die Veranstaltungen blieben friedlich. Hintergrund ist der Vorwurf des "Drogenterrorismus" gegen Maduro, der in den USA vor Gericht gestellt werden soll. Die US-Regierung bezeichnete die Aktion als Polizeiaktion mit militärischer Unterstützung, nicht als Machtwechsel.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstration“. Lesen Sie jetzt „Bayern demonstrieren gegen US-Angriff auf Venezuela“. Nach dem US-Angriff auf Venezuela haben Menschen in München und Nürnberg ihre Solidarität gezeigt. In der Landeshauptstadt versammelten sich schätzungsweise 400 Menschen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Kundgebung sollte eigentlich stationär sein, zog dann aber doch durch die Straßen. Es blieb den Aussagen zufolge friedlich. In Nürnberg versammelten sich ebenfalls mehrere Menschen. Einer ersten Einschätzung zufolge waren es rund 120 Teilnehmer zu Beginn der Versammlung. Hintergrund der Solidaritätsbekundungen ist der militärische Angriff der USA auf Venezuela. In der Nacht zum Samstag wurden dabei der Staatspräsident Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores gefangen genommen und außer Landes gebracht. Sie sollen in New York vor Gericht gestellt werden, unter anderem wegen des Vorwurfs des "Drogenterrorismus". Nach offizieller Darstellung handelte es sich bei der Gefangennahme von Maduro nicht um einen Einsatz zur Durchsetzung eines Machtwechsels, sondern lediglich um eine Polizeiaktion mit militärischer Unterstützung. © dpa-infocom, dpa:260104-930-497714/1