Flugverkehr in Griechenland nach Störung wieder aufgenommen

Datum04.01.2026 16:34

Quellewww.spiegel.de

TLDRAm Sonntag kam es in Griechenland zu massiven Störungen im Flugverkehr aufgrund eines Problems mit den Kommunikationssystemen der Fluglotsen. Nach einem vollständigen Erliegen des Luftverkehrs konnten am Mittag wieder Flüge starten und landen. Alle Flughäfen, einschließlich Athen und Thessaloniki, waren betroffen. Die griechische Behörde für zivile Luftfahrt bestätigte, dass die Funkverbindung zwischen Lotsen und Piloten zeitweise unterbrochen war. Eine vollständige Normalisierung des Luftverkehrs ist derzeit noch ungewiss. Ein Hortung auf Cyberattacke wurde ausgeschlossen.

InhaltAm Sonntagvormittag gab es massive Einschränkungen im griechischen Luftverkehr. Schuld war eine Störung in der Kommunikation der Fluglotsen. Am Mittag konnten die ersten Flugzeuge wieder starten und landen. Nach einer schweren technischen Störung und dem vollständigen Erliegen des Luftverkehrs in Griechenland sind am Sonntagmittag wieder die ersten Flugzeuge gestartet und gelandet. Betroffen waren alle Flughäfen des Landes, darunter die internationalen Flughäfen Athen und Thessaloniki. Nach Angaben der griechischen Behörde für die zivile Luftfahrt lag das Problem bei den zentralen Funk- und Kommunikationssystemen der Kontrollzentren für den griechischen Luftraum. Zeitweise konnten die Fluglotsen weder untereinander noch mit den Piloten kommunizieren. Dieses Problem scheint nun vorerst behoben zu sein. Dem griechischen TV-Sender ERTNews sagte nun der Präsident des Verbands der Fluglotsen, Panagiotis Psarros: "Die Fluglotsen nutzen alternative Frequenzen und können nun wieder erste Flüge abwickeln." Wann der Luftverkehr wieder vollständig normal laufen sollte, konnte er allerdings nicht sagen. Eine Cyberattacke schloss Psarros aus. Er kritisierte vielmehr den Zustand der Kommunikationssysteme: "Unsere Systeme sind uralt", sagte er dem Sender ERTNews. Darauf habe die Gewerkschaft der Fluglotsen bereits mehrfach hingewiesen. Die Panne hatte Auswirkungen weit über Griechenland hinaus. Auf Flightradar24, einem Onlinedienst zur Echtzeit-Flugverfolgung, war ein nahezu leerer griechischer Luftraum zu sehen, während sich über den umliegenden Ländern die Flugzeuge ballten, weil sie umgeleitet werden mussten.