Winterwetter in NRW: Unfälle durch Schnee und Glätte - aber bestes Skiwetter

Datum04.01.2026 15:20

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Nordrhein-Westfalen gab es aufgrund von Schnee und Glätte mehrere Verkehrsunfälle, bei denen teils schwer verletzte Personen zu beklagen sind. Ein 34-Jähriger und seine Beifahrerin wurden in Waldbröl schwer verletzt, weitere Unfälle ereigneten sich in Fröndenberg und Olsberg. Währenddessen erfreuen sich Wintersport-Fans über tolle Bedingungen in Winterberg mit 70 Zentimetern Schnee. Allerdings kam es auch zu Verzögerungen und Verspätungen am Flughafen Düsseldorf sowie im Bahnverkehr. Das winterliche Wetter soll auch in der kommenden Woche anhalten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter in NRW“. Lesen Sie jetzt „Unfälle durch Schnee und Glätte - aber bestes Skiwetter“. Bei Schnee und Glätte ist es in Nordrhein-Westfalen zu Unfällen mit teils schwer verletzten Menschen und Verkehrseinschränkungen gekommen. Ein 34-jähriger Mann sei mit seinem Wagen von einer glatten Straße in Waldbröl abgekommen und gegen einen Baum geprallt, teilte die Polizei des Oberbergischen Kreises mit. Seine ebenfalls 34 Jahre alte Beifahrerin sei dabei lebensgefährlich verletzt worden, der Mann schwer. Eine 30 Jahre alte Autofahrerin sei in Fröndenberg schwer verletzt worden, als sie in einer Kurve von einer glatten Straße abgekommen und gegen einen Baum gefahren sei, gab die Polizei des Kreises Unna bekannt.  In Olsberg habe ein 32-Jähriger die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sei frontal mit dem Auto einer 55-Jährigen kollidiert, teilte die Polizei im Hochsauerlandkreis mit. Die Frau sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren worden.  In Süchteln habe ein 19-Jähriger auf der glatten Fahrbahn die Kontrolle über seinen Wagen verloren und sich mit diesem überschlagen, teilte die Polizei des Kreises Viersen mit. Auch er habe schwere Verletzungen erlitten. Ein mit fünf Menschen besetztes Auto sei zudem in Winterberg eine Böschung hinabgerutscht, sagte ein Sprecher der Polizei des Hochsauerlandkreises. Dabei seien zwei Menschen leicht verletzt worden. Auf Fotos ist zu sehen, dass der Wagen direkt unter die Bobbahn gerutscht war. Zumindest Wintersport-Fans dürften sich über das Wetter freuen. Auf den Winterberger Skipisten lägen aktuell 20 Zentimeter Neuschnee, hieß es auf wintersport-arena.de. Damit betrage die Schneehöhe auf dem Winterberg 70 Zentimeter. Es seien 39 Lifte geöffnet und sieben Lifte für die Rodelbahnen. Es gebe 37 Kilometer an geöffneten Pisten.  Derweil kam es um das Skigebiet herum laut verkehr.nrw zu Verzögerungen von fünf bis 15 Minuten.  Das Winterwetter wirkte sich auch auf den Flugbetrieb in Nordrhein-Westfalen aus. An den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund kam es zu zahlreichen verzögerten Abflügen. Einige Flieger starteten mehr als eine Stunde später als geplant. Viele Maschinen seien bereits mit Verzögerung eingetroffen, hieß es. Flugausfälle seien nicht zu befürchten. An den Flughäfen war der Winterdienst im Einsatz. Er befreite Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfeld von Schnee und Eis. Zudem wurden Flugzeuge vor dem Abflug enteist. Am Flughafen Münster/Osnabrück traf am Vormittag eine Maschine ein, die ursprünglich am Airport Weeze landen sollte. Dies sei jedoch witterungsbedingt nicht möglich gewesen, sagte eine Sprecherin. Bereits am Samstag hatte das Wetter an einigen NRW-Flughäfen für Verspätungen gesorgt. Auch bei der Deutschen Bahn (DB) kam es wegen der Witterungsverhältnisse zu Verspätungen und Ausfällen im Fernverkehr. Betroffen seien Norddeutschland und damit auch Züge zwischen Köln und Berlin, hieß es auf der DB-Seite. Zu Beginn der neuen Woche soll es in Nordrhein-Westfalen winterlich bleiben. Am Montagnachmittag gebe es vereinzelt Schnee, es könne auch wieder glatt werden, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Nachdem am Dienstag nur selten etwas Schnee falle, bringe der Mittwoch abermals Schnee und Glätte. © dpa-infocom, dpa:260104-930-497172/1