Datum04.01.2026 11:29
Quellewww.spiegel.de
TLDRNach dem verheerenden Brand in einer Bar in Crans-Montana, bei dem 40 Menschen starben, hat die Kantonspolizei Wallis die Identität von 16 weiteren Opfern bestätigt, darunter auch eine 14-jährige Schweizerin. Insgesamt wurden nun 24 Todesopfer identifiziert. Die Identifizierung gestaltet sich schwierig, da viele Opfer stark verbrannt sind. Der Brand, der durch eine Partyfontäne ausgelöst wurde, breitete sich schnell aus. Die Polizei ermittelt gegen die Betreiber wegen fahrlässiger Tötung und prüft die Einhaltung der Brandschutzvorschriften.
InhaltNach dem Brand in einer Bar arbeitet die Schweizer Polizei weiterhin daran, die Identität der Opfer festzustellen. Inzwischen konnten sie 16 weitere Personen zuordnen. Unter ihnen sind auch Teenager. Nach der Brandkatastrophe in dem Schweizer Skiort Crans-Montana mit 40 Toten sind 16 weitere Todesopfer identifiziert worden. Wie die Kantonspolizei Wallis am Sonntag mitteilte, handelt es sich dabei um zehn Schweizer, zwei Italiener, eine Person mit italienisch-emiratischem Pass und jeweils eine Person aus Rumänien, Frankreich und der Türkei. Damit steigt die Zahl der identifizierten Todesopfer auf 24. Unter den nun zugeordneten Personen ist auch das bisher jüngste bekannte Opfer, eine 14-jährige Schweizerin. Die Identifizierung der Leichen dauert der Polizei zufolge an. Sie gestaltet sich schwierig, da viele bis zur Unkenntlichkeit verbrannten. Unter den 119 Verletzten des Unglücks sind mehr als 70 Schweizer sowie Franzosen, Italiener, Serben und einzelne Angehörige anderer Länder. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet. Auch von den Verletzten konnten noch nicht alle identifiziert werden. Der verheerende Brand in der Silvesternacht war nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst worden. Sie setzte den Erkenntnissen zufolge Schaumstoff an der Decke in Brand. Das Feuer breitete sich rasend schnell aus. Zu klären ist, ob die Brandschutzvorschriften eingehalten wurden. Gegen die beiden französischen Betreiber der Bar ermittelt die Polizei inzwischen unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.