Räumung von Straßen: Winterdienst in Hamburg weiter gefordert

Datum04.01.2026 08:49

Quellewww.zeit.de

TLDRNach dem Wintereinbruch ist die Stadtreinigung Hamburg mit 728 Einsatzkräften und 360 Fahrzeugen aktiv, um Straßen, Busstrecken und Gehwege aufgrund von überfrierender Nässe und Schneedecke zu räumen. Trotz des großen Einsatzes gab es nur wenige Blechschäden im Verkehr. Die Polizei warnt vor Glätte und appelliert an die Vorsicht der Verkehrsteilnehmenden. Anlieger sind für die Räumung der Gehwege verantwortlich, während weiterhin Schnee und Frost bis zur Wochenmitte erwartet werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Räumung von Straßen“. Lesen Sie jetzt „Winterdienst in Hamburg weiter gefordert“. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) ist nach dem Wintereinbruch weiter im Großeinsatz. Seit den frühen Morgenstunden sind nach Angaben der SRH rund 728 Einsatzkräfte mit etwa 360 Fahrzeugen unterwegs, um Hauptverkehrsstraßen, Busstrecken, ausgewählte Radwege, Bushaltestellen und Fußgängerüberwege zu räumen und zu streuen. Nötig sei dies wegen überfrierender Nässe, einer nassen Schneedecke sowie weiterem erwarteten Niederschlag. Größere Glätteunfälle hat es in Hamburg in der Nacht nach Angaben der Polizei dennoch nicht gegeben. "Es gab lediglich ein paar Blechschäden. Da sprechen wir eher von Unfällen mit überhöhter Geschwindigkeit", sagte ein Polizeisprecher des Lagedienstes am Morgen. Dass es draußen glatt sei, sollte mittlerweile allen Verkehrsteilnehmenden bekannt sein. Der Sprecher appellierte erneut zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr. Trotz des umfangreichen Winterdiensteinsatzes bestehe weiterhin Glättegefahr, teilte die Stadtreinigung mit. Verkehrsteilnehmende sollten ihre Fahrweise entsprechend anpassen. Zugleich erinnerte die SRH daran, dass Anlieger für das Räumen und Streuen der Gehwege vor ihren Grundstücken verantwortlich sind. Auf Gehwegen dürfen keine Tausalze, sondern nur abstumpfende Mittel verwendet werden. In der Nacht hatte es in vielen Teilen Norddeutschlands erneut kräftig geschneit, besonders betroffen waren Hamburg und der Süden Schleswig-Holsteins. "Hamburg hat sozusagen einen Vorsprung vor Schleswig-Holstein, was die Schneemassen angeht – und das wird erst einmal so bleiben", sagte Leonard Benedikt, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) der Deutschen Presse-Agentur.  Nach Angaben des DWD ist mindestens bis zur Wochenmitte mit Schnee und Frost zu rechnen. Länger anhaltende Frostphasen seien inzwischen eher ungewöhnlich. Auch der Wetterdienst rief Autofahrer dazu auf, besonders vorsichtig zu fahren und jede Fahrt sorgfältig zu prüfen. © dpa-infocom, dpa:260104-930-495605/1