Datum04.01.2026 05:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Spanien sind zwei mit GPS-Sendern ausgestattete Störche aus Hamburg, Alexander und Tobias, an Vogelgrippe verendet. Ihre letzten Signale wurden nahe Madrid registriert. Laut Jürgen Pelch vom Naturschutzbund Nabu sind jedoch andere Störche aus Hamburg wohlauf. Hamburg gilt als Storchenhauptstadt Deutschlands, mit 45 Brutpaaren, die 2025 etwa 100 Küken großzogen. Der Nabu bietet ausreichend Nistmöglichkeiten und hofft auf eine Zunahme der Storchenpopulation.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geflügelpest“. Lesen Sie jetzt „Vogelgrippe in Spanien - Auch Hamburger Störche verendet“. Zwei mit einem GPS-Sender ausgestattete Störche aus Hamburg sind im Süden aufgrund der Vogelgrippe verendet. Die letzten Lebenszeichen der Störche Alexander und Tobias habe es am 10. und 11. Dezember aus der Nähe von Madrid gegeben, sagte Storchenexperte Jürgen Pelch. Der Rentner betreut ehrenamtlich seit mehr als fünf Jahrzehnten für den Naturschutzbund Nabu die Weißstörche in Hamburg. Neun der immer wieder nach Hamburg zurückkehrenden Tiere hatten im vergangenen einen GPS-Sender getragen. Die anderen Störche seien indes noch wohlauf. "Unseren anderen Senderstörchen Volker und Marco in Südspanien geht es gut und auch den fünf Ostziehern, die im Sinai und Zentralafrika überwintern, geht es gut. Schon in diesem Monat machen sich die ersten wieder auf den Heimweg", hieß es vom Nabu. 2025 zogen dem Naturschutzbund Nabu Hamburg zufolge auf dem Gebiet der Hansestadt 45 Storchenpaare etwa 100 Küken groß. Die meisten Paare brüteten erfolgreich in den Vier- und Marschlanden, vier weitere im Süderelberaum und jeweils ein Paar in Fischbek sowie Sülldorf. Hamburg gilt damit als eine der Storchenhauptstädte in Deutschland. In keiner anderen Großstadt brüten so viele Störche. Und es dürfen gern noch mehr werden, findet Storchenbetreuer Pelch. "Der Nabu Hamburg kann den Weißstörchen genügend bezugsfertige Nester anbieten." © dpa-infocom, dpa:260104-930-495317/1