US-Angriff: Protest in Berlin gegen US-Aktion in Venezuela

Datum03.01.2026 20:08

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Berlin protestierten mehrere Hundert Menschen gegen den US-Angriff auf Venezuela, bei dem Präsident Nicolás Maduro und seine Frau festgenommen wurden. Die Demonstranten forderten eine offizielle Verurteilung der Militäraktion durch die Bundesregierung und die Vereinten Nationen. Plakate linker Gruppen verdeutlichten die Empörung über die US-Intervention und die Auswirkungen auf die Gewalt gegen andere Staaten. Teilnehmer äußerten, dass ein Übergriff auf ein fremdes Land inakzeptabel sei und die USA in Venezuela nichts zu suchen hätten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „US-Angriff“. Lesen Sie jetzt „Protest in Berlin gegen US-Aktion in Venezuela“. Mehrere Hundert Menschen haben in Berlin gegen den US-Angriff auf Venezuela protestiert. Die Demonstrantinnen und Demonstranten am Brandenburger Tor forderten, die Bundesregierung und die Vereinten Nationen sollten die Militäraktion offiziell verurteilen und sich für die Freilassung des von US-Kräften festgenommenen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro einsetzen. Zu sehen waren vor allem Plakate linker Gruppen. Eine der Teilnehmerinnen sagte, sie sei da, "weil ich es einfach unmöglich finde, dass jemand ein fremdes Land überfällt und den Präsidenten entführt und bei sich vor Gericht stellt". Außerdem hätten die USA in Venezuela nichts zu suchen. Ein Demonstrant sagte, er sei schockiert über die Gewalt, die gerade von den USA ausgehe gegen andere Staaten. Die USA hatten bei einem Angriff auf Venezuela Staatschef Maduro und dessen Ehefrau gefasst. US-Spezialkräfte nahmen Maduro fest. © dpa-infocom, dpa:260103-930-494734/1