Datum03.01.2026 19:40
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Iran dauern die regierungskritischen Proteste an, die in der Provinz Ilam zu tödlichen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften führten. Augenzeugen berichten von mehreren Toten und vielen Verletzten in Malekschahi sowie Festnahmen von Demonstrierenden. Die genauen Zahlen sind unklar, da die Behörden keine Informationen veröffentlichen. Der oberste Führer Ali Chamenei hatte zuvor jeglichen Dialog abgelehnt und zu härteren Maßnahmen gegen "Unruhestifter" aufgerufen, was möglicherweise die Eskalation der Gewalt beförderte.
InhaltIm Iran dauern die regierungskritischen Demonstrationen weiter an. Dabei soll es laut Augenzeugen zu tödlichen Zusammenstößen mit Sicherheitskräften gekommen sein. Im Iran ist es bei den andauernden Protesten im Westen des Landes zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstrierenden und Sicherheitskräften gekommen. Augenzeugen in der Provinz Ilam berichten von mehreren Toten und vielen Verletzten in der Kleinstadt Malekschahi. Mehrere Demonstrierende seien festgenommen worden. Die Aussagen lassen sich nicht unabhängig prüfen, da die Behörden keine genauen Zahlen zu Festnahmen und Todesfällen nennen. Laut den Augenzeugen könnte die Rede des obersten Führers im Iran, Ali Chamenei, die Sicherheitskräfte ermutigt haben, in der Provinz härter gegen die Demonstrierenden vorzugehen. Chamenei hatte am Samstag jeglichen Dialog mit den "Unruhestiftern" abgelehnt und strengere Maßnahmen gegen sie gefordert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.