Datum03.01.2026 15:59
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Berlin, insbesondere im Südwesten, sind Zehntausende Haushalte nach einem Stromausfall betroffen, der bis Donnerstag andauern könnte. Die Ursache ist ein Brand an einer Kabelbrücke über den Tretow-Kanal, der Hochspannungskabel beschädigte. Der Verteilnetzbetreiber Stromnetz Berlin plant, ab Samstagabend rund 10.000 Haushalte aus anderen Netzteilen zu versorgen. Insgesamt sind 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe betroffen. Die Polizei ermittelt zur genauen Ursache des Vorfalls.
InhaltNach dem Stromausfall in Berlin könnten Zehntausende Haushalte nach Betreiber-Angaben noch mehrere Tage ohne Strom auskommen müssen. Zur Ursache ermittelt die Polizei. Der Stromausfall im südwestlichen Berlin könnte laut Stromnetz Berlin für Zehntausende Betroffene bis Donnerstag dauern. Grund ist der sehr aufwendige Bau von Ersatzleitungen nach dem Brand einer Kabelbrücke über den Tretow-Kanal, teilte ein Sprecher des Verteilnetzbetreibers mit. Nach eigenen Angaben hofft Stromnetz Berlin ab Samstagabend rund 10.000 Haushalte aus anderen Netzteilen zu versorgen. Am frühen Samstagmorgen war der Strom in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde ausgefallen. Laut Stromnetz Berlin waren 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe betroffen. Ursächlich sei der Brand an der Kabelbrücke zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde. Dadurch seien mehrere Hochspannungskabel beschädigt worden. Der Artikel wird weiter aktualisiert.