Datum03.01.2026 13:39
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Skiort Crans-Montana wurden die ersten vier Todesopfer eines Brandes identifiziert: zwei Schweizerinnen (21 und 16 Jahre) und zwei Schweizer (18 und 16 Jahre). Die Leichname wurden an die Familien übergeben. Eine Spezialeinheit zur Identifizierung von Katastrophenopfern ist im Einsatz. Bis Freitag wurden 113 der 119 Verletzten identifiziert, darunter 71 Schweizer. Der Brand in der Bar Le Constellation wurde vermutlich durch bengalisches Feuerwerk ausgelöst und führte zu etwa 40 Toten und 119 Verletzten.
InhaltZwei Tage nach dem Brandunglück konnte die Identität von zwei Schweizerinnen und zwei Schweizern bestätigt werden. Ihre Leichname wurden an die Familien übergeben. Die ersten vier Todesopfer des Brandes im Schweizer Skiort Crans-Montana sind identifiziert worden. Laut der Polizei des Kantons Wallis handelt es sich um zwei Schweizerinnen im Alter von 21 und 16 Jahren sowie zwei Schweizer im Alter von 18 und 16 Jahren. Die Leichname sind an die Familien übergeben worden. Die Arbeiten zur Identifizierung der übrigen Toten und Verletzten dauern an. Den Behörden zufolge ist eine Spezialeinheit zur Identifizierung von Katastrophenopfern im Einsatz. Diese war nach der Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien aufgebaut worden. Bis Freitag konnten 113 der 119 Verletzten identifiziert werden. Darunter waren 71 Schweizer sowie 14 Franzosen, elf Italiener und vier Serben. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet. Bei der Katastrophe war in der Bar Le Constellation in Crans-Montana in der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Brand durch bengalisches Feuerwerk ausgelöst wurde, das in Champagnerflaschen steckte. Viele junge Menschen konnten sich nicht mehr oder nur schwer verletzt nach draußen retten. Offiziellen Angaben zufolge gab es bei dem Brand etwa 40 Tote und 119 Verletzte.