Datum03.01.2026 09:55
Quellewww.zeit.de
TLDREin Kabelbrand in Berlin hat dazu geführt, dass 50.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe im Südwesten ohne Strom sind. Die Brandursache ist noch unklar, während die Feuerwehr das Feuer bereits gelöscht hat. Der Betreiber Stromnetz Berlin arbeitet an der schrittweisen Wiederherstellung der Stromversorgung. Betroffen sind auch Einrichtungen wie Pflegeheime. Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Stromausfall im September, der ebenfalls 50.000 Kunden traf und durch einen Brandanschlag verursacht wurde.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Kabelbrand“. Lesen Sie jetzt „50.000 Berliner Haushalte ohne Strom“. Nach dem Brand einer Kabelbrücke ist im Südwesten Berlins für 50.000 Haushalte und 2.000 Gewerbebetriebe der Strom ausgefallen. Die Zahlen nannte der Betreiber Stromnetz Berlin der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. "Wann genau der Strom wieder fließt, ist noch unklar", sagte Unternehmenssprecher Henrik Beuster. Die Versorgung werde schrittweise wieder hergestellt. Ursache sei der Brand einer Kabelbrücke über den Teltowkanal, der mehrere Kabel zum nahegelegenen Kraftwerk Lichterfelde beschädigt habe. Das Feuer sei inzwischen gelöscht. Die Brandursache sei noch unklar, sagte der Sprecher. Polizei und Feuerwehr seien vor Ort. Ein Feuerwehrsprecher sagte, die Einsatzkräfte seien gegen 6.12 Uhr alarmiert worden. Betroffen seien auch mehrere Einrichtungen, denen jetzt geholfen werde, darunter mindestens ein Pflegeheim. Von der Dimension ist der Stromausfall nach Angaben von Stromnetz Berlin vergleichbar mit einem ähnlichen Fall im September im Südosten Berlins. Auch dort sprach der Betreiber von zunächst 50.000 Kunden. Der Stromausfall zog sich über Tage hin. Ursache damals war ein politisch motivierter Brandanschlag auf zwei Strommasten. Diesmal gab es von der Polizei zunächst keine Informationen über mögliche Ursachen. © dpa-infocom, dpa:260103-930-492825/1