Datum03.01.2026 06:11
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der Vierschanzentournee kämpfen Andreas Wellinger und Karl Geiger mit Leistungstiefs und Pech im Training aufgrund starker Winde. Der Bundestrainer Stefan Horngacher betont, dass trotz Verbesserungen in ihren Ergebnissen, mehr Technik-Training notwendig ist. Bei den ersten Wettbewerben landeten sie auf den Plätzen 32 und 33, zuvor waren sie in Oberstdorf auf den Rängen 48 und 53. momentane Alternativen im deutschen Team sind begrenzt, was ihre Teilnahme an der Tournee erklärt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vierschanzentournee“. Lesen Sie jetzt „Wellinger und Geiger im Tief: Nun auch noch Pech im Training“. Der Ruhetag bei der Vierschanzentournee kam für Andreas Wellinger und Karl Geiger eigentlich gerade recht. Das kriselnde Skisprung-Duo wollte vor der Weiterreise nach Innsbruck die freie Zeit nutzen, um auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen nochmal zu trainieren - doch der starke Wind verhinderte die Pläne von Wellinger (30 Jahre) und Geiger (32). Stattdessen gab es vormittags ein Krafttraining. "Wir müssen schauen, dass wir so viel wie möglich Technik-Training machen und dass wir so viel wie möglich Wiederholungen machen", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher über das Duo, das an Neujahr nicht über die Plätze 32 und 33 hinausgekommen war. Das war schon eine Verbesserung, denn beim Auftakt der Tournee in Oberstdorf waren sie mit den Rängen 48 und 53 komplett abgeschlagen. "Es ist schwer, im Wettkampf richtig was draufzulegen. Sie haben sehr gut agiert. Es war bei beiden ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung, darum werden wir mit der Mannschaft so weiterfahren", sagte Horngacher an Neujahr über die verbesserten Leistungen zum Start ins Jahr 2026. Wellinger und Geiger reisen auch deshalb mit nach Innsbruck, weil es aktuell keine sportlich besseren Alternativen im deutschen Team gibt. Nur Philipp Raimund und Felix Hoffmann hatten in Oberstdorf das Finale der besten 30 erreicht. In Garmisch-Partenkirchen gesellte sich noch Routinier Pius Paschke dazu. "Aktuell haben wir zu viele, die vor dem zweiten Durchgang ausscheiden. Das ist die nüchterne Realität", sagte Wellinger, der nach einer kurzen Weltcup-Pause vor Weihnachten zur Tournee ins deutsche Team zurückgekehrt war. © dpa-infocom, dpa:260103-930-492564/1