2. Fußball-Bundesliga: Schmierereien vor Hertha-Gebäude: Dynamo distanziert sich

Datum19.10.2025 13:02

Quellewww.zeit.de

TLDRDynamo Dresden hat sich von Schmierereien an der Geschäftsstelle von Hertha BSC distanziert, die offenbar von der Fanszene stammen. Die Botschaften waren beleidigend und forderten mehr Karten für das kommende Spiel zwischen beiden Clubs. Hertha plant, die Schmierereien anzuzeigen und hat bereits Maßnahmen zur Übermalung ergriffen. Für das Spiel am 1. November wurden über 11.000 Gästetickets an Dynamo bereitgestellt. Beide Vereine stehen in engem Kontakt zur Regelung der Ticket- und Sicherheitsvorkehrungen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Schmierereien vor Hertha-Gebäude: Dynamo distanziert sich“. Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat mit Bedauern auf Schmierereien an der Geschäftsstelle von Liga-Konkurrent Hertha BSC reagiert. "Die Sportgemeinschaft distanziert sich klar von Hinterlassenschaften dieser Art, die nicht mit den Werten des Vereins vereinbar sind. Vandalismus in jeglicher Form ist nicht tolerierbar", erklärten die Dresdner auf Anfrage. An der Geschäftsstelle der Berliner war unter der Woche eine Wand von Unbekannten beschmiert worden. Die Botschaften deuten allerdings in Richtung von Dynamos Fanszene. In sozialen Medien kursierten Bilder. Dort stand unter anderem "Dynamo kommt!" und neben beleidigenden Worten auch noch an Hertha gerichtet: "Rück mehr Karten raus, sonst fallen wir mit der Tür ins Haus!". Der Hauptstadtclub prüft eine Anzeige bei der Polizei und hat die Schmierereien inzwischen übermalen lassen. Am 1. November empfängt Hertha Dynamo im Olympiastadion (13.00 Uhr/Sky). Für das Spiel hat Hertha den Sachsen nach Club-Angaben frühzeitig ein erhöhtes Gäste-Kontingent von mehr als 11.000 Tickets zur Verfügung gestellt. Mehr Karten könne und dürfe man nicht nach Dresden geben, hieß es vonseiten der Berliner. Die Sachsen erklärten, beide Clubs stünden "in engem Kontakt und bearbeiten im intensiven Austausch die weitere Ticketsituation, Sicherheitsvorkehrungen sowie Abläufe am Spieltag." © dpa-infocom, dpa:251019-930-180609/1