Datum02.01.2026 18:12
Quellewww.zeit.de
TLDRAm Neujahrsmorgen wurde in Sterbfritz ein schwerverletzter 18-Jähriger in der Wohnung eines 60-Jährigen gefunden. Die Polizei prüft, ob der ältere Mann in Notwehr handelte, nachdem er selbst den Notruf wählte und kurze Zeit später in Gewahrsam genommen wurde. Der 60-Jährige wurde wieder freigelassen. Zeugen berichteten von einer Auseinandersetzung. Der Zustand des Verletzten ist stabil. Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und der Beziehung zwischen den beiden Männern, dauern an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen dauern an“. Lesen Sie jetzt „Schwerverletzter gefunden - möglicherweise Fall von Notwehr“. Nachdem am Neujahrsmorgen in Sterbfritz im Main-Kinzig-Kreis ein Schwerverletzter gefunden wurde, halten die Ermittler es nun für möglich, dass der junge Mann in einer Notwehrsituation verletzt wurde. Ein 60-Jähriger, der unter Tatverdacht in Gewahrsam genommen wurde, sei auf freien Fuß gesetzt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 18-Jährige war in der Wohnung des 60-Jährigen gefunden worden. Der ältere Mann hatte kurz nach 5.00 Uhr selbst den Notruf gewählt. In welcher Beziehung die beiden Männer zueinander standen, ob sie möglicherweise miteinander verwandt sind, das wurde von der Polizei zunächst nicht mitgeteilt. Zeugen hätten angegeben, dass es zu einer Auseinandersetzung gekommen sein könnte, teilten die Ermittler mit. Daher könne nicht mehr ausgeschlossen werden, dass der Tatverdächtige in Notwehr handelte. Ermittelt werde jedoch weiter in alle Richtungen. Der 18-Jährige liege im Krankenhaus, sein Zustand sei stabil. "Was im Vorfeld geschah, insbesondere wo sich beide Männer zuvor aufhielten, ist noch Teil der Ermittlungen", heißt es in der Mitteilung. © dpa-infocom, dpa:260102-930-491765/1