Datum02.01.2026 17:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDer FC St. Pauli hat vor dem Landgericht Hamburg einen Teilsieg gegen einen Ticketanbieter errungen, der Tickets für Heimspiele des Vereins verkauft hat. Das Gericht entschied, dass der Anbieter nicht ausreichend darauf hingewiesen hat, dass durch die Plattform erworbene Tickets ihre Gültigkeit verlieren. Diese irreführende Praxis ist nun untersagt. Das Millerntor-Stadion ist häufig ausverkauft, aber das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Berufung ist möglich.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „FC St. Pauli: Erfolg vor Gericht gegen Ticketanbieter“. Fußball-Bundesligist FC St. Pauli hat vor Gericht vorerst einen Sieg gegen einen Ticketanbieter geholt. Das teilte das Landgericht Hamburg mit. Der Club hatte dagegen geklagt, dass eine Internetplattform Tickets für Heimspiele des Vereins verkauft. Zudem fehlte der Hinweis, dass die über die Online-Ticketbörse erworbenen Karten beim FC St. Pauli ihre Gültigkeit verlieren. Das Fehlen des Hinweises sei irreführend (Aktenzeichen 415 HKO 73/24). Mit mehr als 29.500 Fans ist das Millerntor-Stadion bei Spielen des FC St. Pauli regelmäßig ausverkauft. Auf der Internetplattform können Besitzer von Eintrittskarten für Kultur- und Sportveranstaltungen ihre Tickets an Dritte verkaufen. Laut Urteil ist dem Anbieter nun untersagt, den Verkauf von Eintrittskarten für Bundesliga-Heimspiele des FC St. Pauli zu ermöglichen, ohne darauf hinzuweisen, dass über die Plattform gekaufte Tickets "grundsätzlich nicht zum Besuch der jeweiligen von dem Kläger ausgerichteten Veranstaltung berechtigen". Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig, eine Berufung beim Oberlandesgericht möglich. © dpa-infocom, dpa:260102-930-491703/1